Mein Thai-Curry mit Erdnussbutter und Kaiserschoten ist bei uns zuhause der Beweis, dass 30 Minuten für ein Curry reichen, das wirklich nach Thai-Küche schmeckt. Hähnchen, Kokosmilch und Zitronengraspaste machen die Soße schön rund – und die Erdnussbutter gibt ihr das gewisse Extra.

Mein Thai-Curry mit Erdnussbutter und Kaiserschoten
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- 250 g Basmatireis
- 500 g Hähnchenbrustfilet
- 200 g Kaiserschoten
- 2 Möhren
- 1 rote Chilischote
- 2 TL Kokosöl
- 3 TL rote Currypaste
- 400 ml Kokosmilch
- 3 TL Erdnussbutter
- 1 Glas Bambussprossen
- 2 TL Zitronengraspaste
Zubereitung
- Reis nach Packungsanweisung zubereiten.250 g Basmatireis
- Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden. Kaiserschoten halbieren, Möhren schälen und in etwas dickere Scheiben schneiden. Chilischote klein hacken.500 g Hähnchenbrustfilet, 200 g Kaiserschoten, 2 Möhren, 1 rote Chilischote
- Kokosöl in einem Wok erhitzen und die Currypaste darin sautieren. Dann Kokosmilch und Erdnussbutter einrühren.2 TL Kokosöl, 3 TL rote Currypaste, 400 ml Kokosmilch, 3 TL Erdnussbutter
- Hähnchenstücke dazugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Dann Kaiserschoten und Möhren zum Hähnchen geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Am Ende die Bambussprossen zugeben und das Curry mit Zitronengraspaste abschmecken.1 Glas Bambussprossen, 2 TL Zitronengraspaste
- Curry mit Reis und gehackten Chili servieren.
Nährwerte pro Portion (ca.)
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.
Was Erdnussbutter in diesem Thai-Curry wirklich macht
Ich hab dieses Thai-Curry mit Erdnussbutter und Kaiserschoten das erste Mal gekocht, weil ich neugierig war, was passiert, wenn man Erdnussbutter in eine Curry-Soße rührt. Das Ergebnis hat mich sofort überzeugt: Die Soße wird deutlich cremiger, runder und hat dieses leicht nussige Aroma, das man aus Thai-Restaurants kennt – ohne dass es aufdringlich schmeckt.
Der Unterschied zu einem normalen Thai-Curry ist spürbar. Ohne Erdnussbutter schmeckt die Kokosmilch-Currypaste-Kombination gut, aber etwas flach. Die Erdnussbutter gibt der Soße Tiefe. Und zusammen mit der Zitronengraspaste entsteht genau das Thai-Feeling, das ich mir nach einem langen Tag manchmal einfach wünsche. Wer übrigens noch mehr aus Erdnussbutter rausholen möchte: Meine Erdnusssauce selber machen zeigt, wie vielseitig die Zutat wirklich ist.


Diese Zutaten brauchst du – und worauf ich beim Kauf achte
Das Rezept kommt mit Zutaten aus, die du in jedem gut sortierten Supermarkt bekommst. Hier ist, worauf ich persönlich achte:
- Erdnussbutter: Ich nehme immer die cremige Variante, keine stückige. Die lässt sich besser einrühren und gibt eine gleichmäßig cremige Soße. Naturbelassene Erdnussbutter ohne Zuckerzusatz funktioniert genauso gut.
- Rote Currypaste: Die gibt dem Curry Schärfe und Tiefe. Wer es milder mag, nimmt einfach etwas weniger – das Rezept verzeiht das problemlos.
- Zitronengraspaste: Die bekommst du mittlerweile in den meisten Supermärkten im Kühlregal oder im Asia-Regal. Sie macht die Soße frisch und rund. Frisches Zitronengras geht natürlich auch, aber die Paste ist im Alltag einfacher.
- Kaiserschoten: Die sollten knackig sein, nicht weich. Ich kauf sie frisch, wenn möglich – tiefgekühlt geht aber auch.
- Hähnchenbrustfilet: Mager, schnell gar, passt perfekt. Ich schneide es in gleichmäßige Stücke, damit alles gleichzeitig durch ist.
So wird die Soße richtig cremig – mein Trick mit der Erdnussbutter
Der entscheidende Moment ist, wann du die Erdnussbutter in die Soße gibst. Ich rühre sie direkt zusammen mit der Kokosmilch ein – also nachdem die Currypaste im Kokosöl kurz angeröstet wurde. So verbindet sie sich gleichmäßig mit der Kokosmilch und klumpt nicht.
Mein Tipp: Rühr die Erdnussbutter erst mit einem kleinen Schuss der heißen Kokosmilch glatt, bevor du den Rest dazugibst. Das klappt besonders gut, wenn die Erdnussbutter gerade aus dem Kühlschrank kommt und noch etwas fester ist.
Das Hähnchen kommt erst danach in die Soße – so bleibt es saftig und zieht den Geschmack der Soße schön auf. Die Kaiserschoten und Möhren kommen ganz zum Schluss rein, damit sie noch Biss haben.

Kaiserschoten oder doch was anderes? Was gut funktioniert
Kaiserschoten sind meine erste Wahl für dieses Curry, weil sie schön knackig bleiben und optisch toll aussehen. Aber ich weiß, dass man sie nicht immer bekommt. Was gut funktioniert:
- Brokkoli – in kleine Röschen geteilt, gibt dem Curry mehr Volumen
- Paprika – rot oder gelb, gibt Süße und Farbe
- Zucchini – in Scheiben, wird schnell gar, passt gut zur Soße
- Tiefgekühltes Gemüse – Erbsen oder Bohnen funktionieren als schnelle Alternative
Was ich nicht empfehle: Gemüse, das viel Wasser zieht, wie Tomaten oder Spinat. Das macht die Soße wässrig.
Dazu passt Reis – aber nicht nur
Bei uns kommt zum Thai-Curry mit Erdnussbutter immer Basmatireis auf den Tisch. Der duftet schön und saugt die Soße perfekt auf. Ich koche ihn nach Packungsanweisung – mehr braucht es nicht.
Wer das Curry lieber ohne Kohlenhydrate essen möchte, kann es auch mit Blumenkohlreis servieren. Das funktioniert überraschend gut, weil die Soße so viel Geschmack mitbringt. Oder einfach pur – auch das ist eine Option, wenn die Soße so gut ist.
Kann ich das Thai-Curry mit Erdnussbutter einfrieren?
Ja, das klappt gut. Ich friere das Curry ohne Reis ein, in einem gut verschlossenen Behälter. Im Gefrierfach hält es sich bis zu 3 Monate.
Zum Aufwärmen einfach langsam in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und bei Bedarf einen kleinen Schuss Kokosmilch oder Wasser dazugeben, damit die Soße wieder die richtige Konsistenz bekommt. Die Kaiserschoten werden nach dem Einfrieren etwas weicher – wer das stört, gibt beim Aufwärmen frische dazu.
Noch Fragen offen?
Welche Erdnussbutter eignet sich am besten?
Ich nehme immer cremige Erdnussbutter, keine stückige. Naturbelassene Varianten ohne Zuckerzusatz funktionieren genauso gut wie normale Supermarkt-Erdnussbutter. Hauptsache, sie lässt sich gut einrühren. Wer Erdnussbutter noch einen Schritt weiterdenken möchte, findet bei mir auch ein Rezept für eine selbst gemachte Erdnusssauce – die passt übrigens auch super als Dip dazu.
Wie scharf ist das Curry?
Mit 3 TL roter Currypaste ist es mittelscharf. Wer es milder mag, nimmt 1 bis 2 TL. Wer es schärfer will, gibt zusätzlich frischen Chili dazu oder erhöht die Currypaste-Menge.
Geht das Rezept auch ohne Hähnchen?
Ja. Du kannst das Hähnchen durch Tofu ersetzen – am besten festen Tofu, der vorher kurz angebraten wurde. Oder du lässt das Fleisch einfach weg und gibst mehr Gemüse dazu. Wer eine ganz einfache Variante ohne Hähnchen sucht, dem empfehle ich mein Erdnuss-Curry – das ist einer der absoluten Lieblinge hier auf dem Blog. Und wer lieber ein klassisches Thai-Curry mit Hähnchen ohne Erdnussbutter möchte, wird bei meinem Roten Thai-Curry mit Hähnchen fündig – in nur 20 Minuten auf dem Tisch.
Rezeptsammlungen









Simone
7. Feb. 2019 um 21:39 Uhr
Lecker sieht das aus!
Bekommt man Zitronengraspaste auch in unseren herkömmlichen Supermärkten oder nur im Asiashop?
Liebe Simone,
also bei uns gibt es die Paste auch im REWE, Edeka und Real Markt :) Lass es dir schmecken!
Maria
2. Feb. 2015 um 09:13 Uhr
Hallo Steffi,
Currys liebe ich ja in allen Variationen. Aber wenn Erdnussbutter hinzukommt, wird’s nochmal besser. Da gebe ich dir recht.
Die Variante Erdnussbutter mit Marmelade ist für mich typisch amerikanisch. Das ist wohl das für die Amerikaner das, was für uns Deutsche das klassische Butter-Marmelade-Brot ist.
Damit kann ich mich allerdings nicht so recht anfreunden.
Aber es wäre ja schlimm, wenn alle Geschmäcker gleich wären!
Ich wünsche dir eine schöne Woche.
Viele Grüße
Maria
Tine Foodistas
23. Jan. 2015 um 21:12 Uhr
Das sieht wirklich lecker aus. Tolles Rezept. Sehr schön in Szene gesetzt.