Mein Grießbrei Grundrezept mit Milch, Weichweizengrieß und Vanillezucker steht in unter 10 Minuten auf dem Tisch und gelingt beim ersten Mal, ohne Klumpen. Ich hab das Verhältnis so lange getestet, bis er wirklich cremig wurde und nun so schmeckt, wie bei meiner Oma. Probier‘s aus – so kochst du ihn ganz einfach selbst!
Inhaltsverzeichnis

Grießbrei Grundrezept – ganz einfach, ohne Klumpen
Zubereitung
- Milch, Zucker, Vanillezucker und Salz in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen.1 L Milch, 2 EL Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 1 Prise Salz
- Den Topf vom Herd nehmen und den Grieß mit einem Schneebesen einrieseln lassen und unterrühren.100 g Weichweizengrieß
- Die Mischung unter Rühren aufkochen, dann den Topf vom Herd ziehen und den Grieß zugedeckt für 5 Minuten quellen lassen.
- Grießbrei mit Zimtzucker bestreut genießen.Zimtzucker
Guten Appetit!
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.
Das Grießbrei-Verhältnis: So viel Grieß kommt auf 250 ml, 500 ml und 1 l Milch
Bevor es ans Kochen geht, kurz das Wichtigste: Das richtige Verhältnis zwischen Grieß und Milch entscheidet darüber, ob dein Grießbrei cremig wird oder zu fest. Als Faustregel kannst du dir merken:
- 250 ml Milch → 25 g Weichweizengrieß (1 Portion)
- 500 ml Milch → 50 g Weichweizengrieß (2 Portionen)
- 1 l Milch → 100 g Weichweizengrieß (4 Portionen)
Mein Grundrezept mit 1 l Milch und 100 g Grieß ist die optimale Menge für vier Personen – Nachschlag inklusive. Ich hab das Verhältnis so lange getestet, bis die Konsistenz wirklich gepasst hat: nicht zu dünn, nicht zu fest, sondern genauso cremig, wie ich ihn von meiner Oma kenne.
Ich koche meinen einfachen Grießbrei immer ohne Ei. Wenn du es extra cremig magst, kannst du zum Schluss noch ein Eigelb unterrühren und das Eiweiß als Eischnee aufschlagen und vorsichtig unterheben – cremiger wird er kaum!


Weichweizengrieß oder Hartweizengrieß? Das nehme ich für Grießbrei!
Für cremigen Grießbrei brauchst du unbedingt Weichweizengrieß. Der ist feiner, zerkocht leichter und wird sämiger als Hartweizengrieß. Den verwende ich dann eher für herzhafte Pasta, Klöße oder Kroketten.
Da Grieß rein pflanzlich ist, kannst du den Grießbrei problemlos vegan zubereiten. Tausch die Milch einfach gegen Haferdrink, Nussmilch oder Sojamilch aus.
So einfach koche ich mein Grießbrei Rezept ohne Klumpen – Schritt für Schritt
Grießbrei kochen ist wirklich einfach – wenn du ein paar Dinge beachtest. Der häufigste Fehler: den Grieß einfach in die Milch schütten – das gibt Klumpen, und die bekommst du danach kaum noch raus.
Ich mach es immer so:
- Milch, Zucker, Vanillezucker und Salz in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen.
- Den Topf vom Herd nehmen und den Grieß langsam einrieseln lassen – dabei zügig und gleichmäßig mit einem Schneebesen einrühren.
- Zurück auf den Herd stellen, kurz bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen, dann den Topf wieder vom Herd ziehen.
- Den Grießbrei zugedeckt 5 Minuten quellen lassen – in dieser Zeit zieht er nach und wird schön cremig, ganz ohne Anbrennen.
Den Schneebesen wirklich die ganze Zeit in Bewegung halten, während du den Grieß einrieselst, um Klümpchen zu verhindern.
Warum muss der Grießbrei quellen – und wie lange?
Das Quellen ist kein optionaler Schritt – nur so wird der Grießbrei am Ende cremig und weich. In diesen 5 Minuten nimmt der Grieß die restliche Flüssigkeit auf. Den Topf dabei zugedeckt lassen, damit die Hitze drinbleibt. Das Beste: du musst nicht weiter rühren und der Brei brennt nicht an.
SOS: Grießbrei ist klumpig geworden – was jetzt?
Keine Panik – das passiert. Das kannst du jetzt tun:
- Stell den Topf nochmal auf niedrige Hitze und rühr kräftig mit dem Schneebesen durch. Oft lösen sich die Klumpen dabei auf.
- Wenn nicht, kannst du den Grießbrei durch ein Sieb streichen oder kurz mit einem Stabmixer glattrühren – das rettet ihn in den meisten Fällen.
- Ist mir der Brei mal zu fest, gebe ich noch einen Schluck Milch dazu, erhitze alles nochmal und rühr ihn mit dem Schneebesen nochmal gründlich auf.
Beim nächsten Mal: Grieß wirklich langsam und unter ständigem Rühren einrieseln lassen.


Womit ich meinen Grießbrei am liebsten serviere
Bei uns kommt der Grießbrei klassisch mit Zimtzucker auf den Tisch – einfach, aber unschlagbar gut. Aber es gibt noch ein paar andere Varianten, die ich gerne immer wieder mache:
- Heiße Kirschen – Grießbrei mit Kirschen wie bei Oma ist mein Favorit
- Frische Früchte – Erdbeeren, Himbeeren oder Banane passen super
- Nussbutter – ein Löffel gebräunte Butter obendrauf macht ihn nochmal reicher
Gekochten Grießbrei kannst du nach dem Abkühlen ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren – dabei wird er automatisch zu leckerem Grießpudding. Ich koche deshalb oft gleich eine größere Menge, dann hab ich für den nächsten Tag ein schnelles Dessert parat. Praktisch, oder?
Lust auf noch mehr süße Klassiker? Dann probier doch auch mal mein Milchreis-Grundrezept aus – das gelingt genauso einfach.
Häufige Fragen (FAQs)
Wie viel Grieß kommt auf 250 ml Milch?
Für 1 Portion nimmst du 25 g Weichweizengrieß auf 250 ml Milch. Das ergibt eine cremige Konsistenz, die weder zu dünn noch zu fest ist. Willst du ihn etwas fester, kannst du auf 30 g erhöhen.
Kann ich Grießbrei auch vegan kochen?
Ja, das klappt super. Tausch die Kuhmilch einfach gegen eine pflanzliche Alternative aus – Haferdrink, Sojamilch, Mandel- oder andere Nussmilch funktionieren alle gut. Der Geschmack verändert sich leicht, aber das ist nicht schlimm, sondern macht ihn auf seine eigene Art lecker.
Wie lange ist gekochter Grießbrei haltbar?
Im Kühlschrank hält er sich gut 3-4 Tage, abgedeckt in einem Behälter. Beim Aufwärmen einfach einen Schuss Milch dazugeben und unter Rühren erwärmen, dann wird er wieder cremig.
Wird Grießbrei im Kühlschrank fest – und was mache ich dann?
Ja, das ist ganz normal – im Kühlschrank zieht er nach und wird deutlich fester. Zum Aufwärmen einfach mit etwas Milch in den Topf geben und bei niedriger Hitze unter Rühren erwärmen, bis er wieder die gewünschte Konsistenz hat.
Was ist der Unterschied zwischen Grießbrei und Grießpudding?
Eigentlich ist beides dasselbe – nur der Zustand ist ein anderer. Frisch gekocht ist es Grießbrei: warm und cremig. Lässt du ihn abkühlen und stellst ihn in den Kühlschrank, zieht er nach, wird kalt und fest – das ist dann Grießpudding. Du brauchst also kein extra Rezept dafür, sondern einfach etwas Geduld. Bei mir wandert deshalb oft ein Rest vom Grießbrei in den Kühlschrank, für Grießpudding am nächsten Tag.
Ist Grießbrei gesund oder ungesund?
Das kommt wie so oft auf die Menge und die Zutaten an. Weichweizengrieß liefert Kohlenhydrate und etwas Eiweiß, Milch steuert Kalzium und weiteres Protein bei. Mehr dazu, was wirklich drinsteckt und Tipps für gesunden Grießbrei bekommst du in meinem Beitrag: Ist Grießbrei gesund?
Rezeptsammlungen

Ingo
19. Juni 2026 um 17:41 Uhr
Der Grießbrei ist allererste Sahne Habe schon etliche Rezepte ausprobiert, die ich aber nur Trinken konnte
Das freut mich sehr, Ingo! :) Danke für deine Rückmeldung und weiterhin viel Freude beim Ausprobieren. Liebe Grüße, Steffi
Birgid
30. März 2025 um 12:15 Uhr
Danke für das Rezept
Hat leider überhaupt nicht geklappt.
Hab mich genau an die Angaben gehalten.
Nach 5 Minuten war der Grießbrei total flüssig.
Hab ihn dann nochmal für 10 Minuten auf den Herd und warm gemacht, dann war es etwas besser.
Deswegen keinen Stern.
Dann lieber längere Zeit Angaben machen und ich kann einen fluffigen Grießbrei genießen.
Welchen Tipp hast du da für mich Steffi?
Hi Birgit, oh nein, das tut mir leid. Hast du die Milch vor dem Quellen richtig aufgekocht? Und das Mengenverhältnis 1:10 verwendet? Das anschließende Quellen-Lassen sorgt eigentlich für die richtige Bindung. Liebe Grüße, Steffi