Mein Sohn Tom hat immer wieder neue Ideen fürs Schokofondue. Die Zutaten zum Eintunken reichen von Obst bis hin zu Gebäck. Und ja, auch ich liebe Schokofondue als Nachtisch. Das Rezept ist kinderleicht und lässt sich toll variieren. Ich zeige dir, welche Schokosorten am besten schmelzen und verrate dir unsere liebsten Schokofondue-Ideen zum Dippen und Tunken.

Schokofondue: Rezept und Ideen
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- 200 g Zartbitter-Kuvertüre
- 100 g Vollmilch-Kuvertüre
- 250 g Schlagsahne
- 30 ml Orangensaft - oder Likör nach Belieben
Zutaten zum Dippen
- 400 g Obst - z. B. Weintrauben, Bananen, Äpfel, oder Erdbeeren
Zubereitung
- Schokolade fein hacken und über einem Wasserbad schmelzen. Sahne und Orangensaft unterrühren und den Herd anschließend auf kleinste Stufe stellen.200 g Zartbitter-Kuvertüre, 100 g Vollmilch-Kuvertüre, 250 g Schlagsahne, 30 ml Orangensaft
- Das Schokogemisch in den Fonduetopf geben und dort warmhalten.
- Obst oder andere Zutaten zum Dippen vorbereiten und in Schälchen zum Fondue reichen.400 g Obst
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.
Welche Zutaten kann man eintunken? Die besten Ideen fürs Schokofondue
Neben der Schokolade sind die verschiedenen Naschereien zum Dippen das Beste am Schokofondue. Diese kannst du nach Herzenslust wählen – erlaubt ist, was dir schmeckt. Ich liebe frisches Obst wie Erdbeeren oder Trauben. Mein Sohn Tom steht natürlich auf Kekse und Co. Hier kommen tolle Ideen für dein Schokofondue:
Frisches Obst – hier kannst du dich immer an der aktuellen Saison orientieren
- Banane
- Apfel
- Trauben
- Birne
- Kiwi
- Verschiedene Beeren, wie Blaubeeren, Himbeeren oder Erdbeeren
- Orange
- Mandarine
- Nektarine
- Ananas
- Physalis
- Kirschen
- Trockenfrüchte
- Apfelringe
- Aprikosen
- Datteln
- Mangostreifen
- Feigen
Kekse und Co.
- Jede Art von Keksen, wie z.B. Butterkekse, meine Puddingplätzchen oder Marzipanplätzchen
- Kleine Marshmallows
- Kleine Salzbrezeln
- Mini-Waffeln
- verschiedene Nüsse
- Quarkbällchen
- Löffelbiskuit
- Milchbrötchen
- Cantuccini
- Spekulatius
- Amarettini
Toppings
- Krokant
- Kokosflocken
- Gehackte Mandeln oder Pistazien
- Bunte Streusel


Welche Schokolade für Schokofondue?
Schokolade ist natürlich das Wichtigste beim Schokofondue. Welche Sorte du nimmst, ist theoretisch dir überlassen. Grundsätzlich eignet sich jede Tafel zum Schmelzen. Jedoch solltest du auf die Qualität achten, denn das zahlt sich auf den Geschmack und das Schmelzverhalten aus. Hier ein kleiner Überblick, welche Schokoladensorten dein Fondue richtig lecker machen:
- Vollmilchschokolade – der Klassiker. Diese ist schön cremig und mild im Geschmack.
- Zartbitterschokolade. Diese hat einen hohen Kakaoanteil, wodurch der Geschmack etwas herber ist.
- Weiße Schokolade. Wer die helle Variante mag, der kann auch diese Sorte verwenden.
- Kuvertüre. Dank des hohen Fettgehalts schmilzt diese Sorte besonders gut.
- Kinderschokolade. Auch diese Variante ist möglich und schmeckt etwas süßer, da der Zuckergehalt recht hoch ist. Auf gefüllte Schokolade solltest du aber verzichten.
- Nougat. Das sorgt für feines Nussaroma und eignet sich auch gut zum Schmelzen.
- Ruby Schokolade. Die rosafarbene Sorte bringt einen leicht fruchtigen Geschmack mit.
Hast du noch Weihnachtsmänner oder Osterhasen übrig? Die Reste kannst du auch prima für dein Schokoladenfondue nehmen und verarbeiten.
Damit das Schokofondue nicht zu süß wird, setze ich auf einen Mix aus dunkler Schokolade und Vollmilchkuvertüre. Diese Kombi ergibt für mich das (welt-) beste süße Fondue und passt perfekt zu fruchtigen Beilagen. Falls am Ende noch etwas von dem Schokogemisch übrig bleibt, verwende ich das für meinen kalten Hund oder mache daraus Bruchschokolade.

Schokofondue selber machen: So einfach geht’s mit meinen 5 Tipps
Ich liebe Schokofoladenfondue, weil es so gesellig und gemütlich ist. Jeder tunkt sein liebstes Obst in die warme Schokolade und genießt den Nachtisch. Außerdem ist es ganz schnell vorbereitet. Was es braucht? Schokolade, Sahne und – mein persönlicher Geheimtipp – etwas Orangensaft. Damit die geschmolzene Schokolade dann auch noch die perfekte Konsistenz bekommt und nicht bitter wird, kommen hier noch meine 5 Tipps für dich:
- Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen. Nicht direkt im Topf, da sie hier sehr schnell anbrennen kann. Aber Achtung: Es sollte kein Wasser in den Schmelztopf spritzen, weil die Schokolade sonst verklumpt.
- Flüssige Schokolade mit Sahne und Orangensaft zu einer homogenen Masse verrühren. Sollte der Mix zu zähflüssig sein, kannst du noch etwas mehr Sahne oder Kokosfett dazugeben. Das gibt der Schokolade auch noch etwas Glanz.
- Wenn du einen hast, die flüssige Schokolade in einem Fondue-Topf warmhalten. Ideal sind Varianten aus Keramik oder Porzellan, da diese die Wärme gut leiten und die Schokolade nicht so schnell anbrennt. Alternativ die Schokolade in eine Porzellanschüssel umfüllen und auf einem Stövchen warmhalten.
- Zum Warmhalten ist eine Temperatur von knapp 40 Grad optimal. Nicht höher, denn sonst könnte die Schokolade anbrennen. Hast du einen Fondue-Topf oder ein Stövchen, die mit einem Teelicht betrieben werden? Diese Wärme reicht vollkommen aus, um das Schokogemisch flüssig zu halten.
- Die Schokolade in Bewegung halten, damit nichts anbrennt. Dafür reicht es, wenn du regelmäßig Obst und Co. eintunkst oder aber hin und wieder die Schokolade umrührst.

Meine 7 besten Schokofondue-Ideen, die den Nachtisch noch besser machen
Wusstest du, dass du die flüssige Schokolade mit weiteren Zutaten verfeinern und aromatisieren kannst? Ich finde die Idee toll und habe schon verschiedene Varianten ausprobiert. Meine Favoriten habe ich dir hier festgehalten:
- Schokolade mit 0,5-1 TL fein geriebener Orangenschale verrühren
- Weiße Schokolade mit 100 ml Kokosmilch schmelzen. Optional noch 1 TL Kokosraspeln dazugeben
- Schokolade mit 2-3 EL starken Espresso oder 2 TL Instant-Kaffeepulver verrühren. Etwas Zimt oder Vanille passen hier auch toll
- Dunkle Schokolade mit 1 Prise (¼ TL) grobem Meersalz verrühren, sobald die Schokolade geschmolzen ist
- Schokolade mit 2-3 Tropfen Pfefferminzöl oder 1 EL fein gehackter frischer Minze verrühren
- Schokolade mit 1-2 EL Amaretto oder braunem Rum verrühren, wenn keine Kinder mit essen
- Schokolade mit 100 g Nougat schmelzen für ein nussiges Aroma
Häufige Fragen rund ums Schokofondue
Wie bleibt Schokolade schön flüssig, ohne anzubrennen?
Damit die Schokolade flüssig bleibt und sich die verschiedenen Naschereien dippen lassen, sind diese 3 Dinge wichtig:
- Die Schokolade mit Sahne oder Kokosfett schmelzen. Das macht sie geschmeidiger.
- Die flüssige Schokolade in Bewegung halten, damit der Zucker nicht absinkt und die Schokolade anbrennt.
- Die Schokolade in einem Fondue-Set oder einer Schale auf einem Stövchen warm halten.
Wie viel Schokolade pro Person brauche ich?
Ich rechne pro Person 75-100 g Schokolade für das Dessert. Das reicht in der Regel, um alle Naschkatzen zufrieden zu machen. Weiße Schokolade ist übrigens etwas süßer und auch sättigender. Hier kann 60-80 g pro Person schon ausreichend sein.
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