Suppe einfrieren

Suppe einfrieren – aber richtig! Gerade in der kalten Jahreszeit stehen bei uns zuhause heiße Suppentöpfe auf dem Herd. Suppen koche ich persönlich gerne auf Vorrat, denn die lassen sich einfrieren und bei Bedarf einfach wieder auftauen. Dieser Beitrag zeigt dir 4 Möglichkeiten, wie du Suppen einfrieren kannst.

Eingefrorene Suppe und Gemüse im Gefrierfach
Bild: qwartm / stock.adobe.com


Suppe einfrieren – geht das überhaupt?

Es ist noch Suppe da! Und zwar im Gefrierfach. Ja, Suppen und auch Eintöpfe können einfach eingefroren und damit haltbar gemacht werden. Folgende Suppen lassen sich besonders gut einfrieren.

  • klare Brühe bzw. klare Suppen ohne stärkehaltige Einlagen
  • cremig pürierte Gemüsesuppen wie Möhrensuppe, Kürbissuppe und Tomatensuppe
  • klassische Erbsen- und Linsensuppen
Möhrensuppe mit Curry
Möhrensuppe mit Curry

Gemüsesuppe einfrieren

Bei einer klassischen Gemüsesuppe verhält es sich ähnlich wie bei einer klaren Suppe mit Einlage. Zwar haben Brühe und Gemüse unterschiedliche Gefrierpunkte, doch einfrieren kannst du die Gemüsesuppe trotzdem. Die Konsistenz des Gemüses verändert sich allerdings etwas.


Gemüsesuppen-Tipp: Koche eine klare Suppe auf Vorrat und friere sie ein. Zu einem späteren Zeitpunkt einfach auftauen, frisches oder TK-Gemüse für einige Minuten mit garen und abschmecken.

Steffis einfache Gemüsesuppe mit Tiefkühlgemüse und ohne Kartoffeln lässt sich aufgrund ihrer simplen Zutaten wunderbar einfrieren.

Gemuesesuppe

Für das Kochen größerer Mengen pürierter Suppen eignen sich Gemüsesorten wie Blumenkohl, Brokkoli und Kürbis besonders gut. Wir setzen hier auf saisonale und regionale Zutaten, denn damit schützen wir nicht nur das Klima, sondern holen auch den vollen Geschmack aus dem Gemüse heraus.

Frierst du diese cremige Kürbissuppe mit Kokosmilch ein, kannst du das Saisongemüse auch über den Winter hinaus genießen.

Kuerbissuppe

Tipps zum Einfrieren von Suppen

Beim Einfrieren von Suppen gibt es einige Regeln zu beachten. Die folgenden Tipps helfen dir dabei, Suppe richtig einzufrieren.

1. Bevor du Suppe oder auch Eintopf im Gefrierschrank verfrachtest, solltest du sie immer komplett auskühlen lassen. Der Grund ist logisch: Muss dein Tiefkühlfach heiße oder warme Suppe herunterkühlen, kostet dies unnötig viel Energie.

2. Nicht zu große Mengen gleichzeitig einfrieren. Das Einfrieren und Auftauen dauern deutlich länger. Tipp: Suppe auf zwei oder mehr Behältnisse aufteilen. So kannst du auch kleinere Portionen auftauen und genießen.

3. Egal, in welches Behältnis du Suppe oder Eintopf abfüllst: Lasse immer ein bisschen Platz zum Rand. Da Suppen viel Flüssigkeit enthalten, vergrößert sich beim Gefrieren ihr Volumen. Lasse zwischen Suppe und Deckel also unbedingt 1 bis 2 cm Platz.

4. Prinzipiell kannst du jede Suppe einfrieren. Dennoch ist Vorsicht geboten bei Suppen mit Kartoffeln, Nudeln oder Reis. Die Zutaten verändern durch den Gefrierprozess und das Wiederauftauen ihre Konsistenz. Kochst du Suppe auf Vorrat, friere sie nach Möglichkeit ohne die stärkehaltigen Zutaten ein und gebe sie erst frisch beim Erwärmen hinzu.

Vorsicht beim Einfrieren dieser Kartoffelsuppe mit Würstchen. Suppenteller am besten direkt auslöffeln!

Kartoffelsuppe

Suppe einfrieren: 4 Möglichkeiten

Suppe einfrieren ist nicht gleich Suppe einfrieren. Du hast 4 verschiedene Möglichkeiten, deine Suppen im Tiefkühlfach zu verstauen.

Verschließbare Glasbox

Bist du im Besitz großer Glasboxen mit Deckel, kannst du deine Suppen abfüllen, verschließen und einfrieren. Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, dass du die Suppe vollständig auskühlen lässt, bevor du sie abfüllst. Keine Glasbox, kein Problem! Du kannst auch Kunststoffbehältnisse mit Deckel verwenden.

Verschließbare Schraubgläser

Was für verschließbare Glasboxen gilt, trifft auch auf verschließbare Schraubgläser aus Glas zu: Suppe vollständig auskühlen lassen, anschließend abfüllen und ins Gefrierfach stellen.

Eine goldene Suppenregel: Stelle die Gläser mit noch gefrorener Suppe keinesfalls in heißes Wasser! Denn hier besteht die Gefahr, dass dein Schraubglas zerspringt. Damit ist nicht nur dein Glas, sondern auch deine Suppe hinüber. Weißt du bereits am Morgen, dass abends Suppe auf dem Menüplan steht, dann stelle die Suppe in die Spüle und lasse sie über den Tag auftauen.

Suppe im Schraubglas
Bild: vkuslandia / stock.adobe.com

Gefrierbeutel zum Einfrieren von Suppen

Persönlich bevorzugen wir wiederverwendbare Dosen für das Einfrieren von Suppen. Du kannst aber auch Gefrierbeutel verwenden. Die Haltbarkeit der Suppe im Gefrierbeutel beträgt je nach Suppe bis zu 12 Monate. So geht’s:

  • Suppe oder Eintopf auskühlen lassen.
  • Gefrierbeutel in einen Messbecher geben und über den Rand stülpen
  • Suppe mit Hilfe einer Suppenkelle in den Gefrierbeutel füllen, dabei ausreichend Platz bis zum Rand lassen.
  • Moderne Gefrierbeutel sind oftmals ebenfalls wiederverwendbar. Die Reinigung ist leicht: Gefrierbeutel in heißem Wasser auswaschen und vollständig trocknen lassen.

Geheimtipp: Koch-Gefrierbeutel sind nicht nur kälte-, sondern auch hitzebeständig, so dass du deine Suppen auch in der Mikrowelle oder im Wasserbad auftauen kannst. So praktisch!

Eiswürfelform

Eine Eiswürfelform eignet sich besonders gut für das Einfrieren vorgekochter klarer Suppen oder auch für selbstgemachte Brühwürfel. Diese kannst du bei Bedarf portionsweise auftauen und für das Kochen von Suppen, Eintöpfen, aber auch für Soßen verwenden.

Selbstgemachte Brühwürfel
Bild: rainbow33 / stock.adobe.com
Suppenwürfel in Eiswürfelform
Bild: inews77 / stock.adobe.com

Bist du noch auf der Suche nach Suppen und Eintöpfen, die du einfrieren kannst? Von Kürbissuppe über Spargelsuppe bis hin zu Pizzasuppe, hier findest du all unsere Rezepte für Suppe und Eintöpfe.

Autor:in

Alisa Voltermann

Alisa ist freie Food-Redakteurin und SEO-Fachfrau. Die vegane Ökotrophologin unterstützt uns mit ihrer Erfahrung aus zahl­reichen Food-Redaktionen und schreibt über alles, was mit frischen Lebensmitteln und gesunder Ernährung zu tun hat.

Kommentare (2)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Keine Rezepte mehr verpassen!

Jetzt alle Rezept-Updates bequem per Mail erhalten.