Für meinen Rotkohl kommt nur mein Rezept von Oma in Frage. So kenne und liebe ich das Kraut zu Fleisch, Knödeln und Co. Wenn ich die Beilage also selber mache, dann koche ich den Kohl ganz klassisch mit Apfel, Essig und Zimt – eben genau so, wie ich es von Oma gezeigt bekommen habe. Denn so schmeckt der Rotkohl einfach am allerbesten!
Inhaltsverzeichnis

Rotkohl – klassisch wie von Oma
Ich freue mich über deine Bewertung. Einfach hier auf die Sterne klicken.Zutaten
- 1 kg Rotkohl
- 2 Zwiebeln
- 2 Äpfel - z.B. Boskop
- 5 Nelken
- 2 EL Zucker
- 1 TL Salz
- 2 EL Butterschmalz
- 300 ml Apfelsaft
- 2 EL Aceto Balsamico
- 2 Lorbeerblätter
- 1 Stange Zimt
Zubereitung
- Rotkohl halbieren, vierteln und die äußeren Blätter entfernen. Den Strunk entfernen und den Kohl in dünne Streifen schneiden oder hobeln. Äpfel klein würfeln. Eine Zwiebel grob zerkleinern. Eine Zwiebel schälen und mit Nelken bespiken.1 kg Rotkohl, 2 Zwiebeln, 5 Nelken, 2 Äpfel

- Rotkohlstreifen in eine Schüssel geben und mit den Händen 5 Minuten mit Zucker und Salz verkneten.2 EL Zucker, 1 TL Salz

- Butterschmalz in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln weich dünsten. Rotkohl und Äpfel zugeben und anschwitzen. Apfelsaft, Balsamico, die mit Nelken bespikte Zwiebel, Lorbeerblätter und die Zimtstange zugeben.2 EL Butterschmalz, 300 ml Apfelsaft, 2 EL Aceto Balsamico, 2 Lorbeerblätter, 1 Stange Zimt
- Rotkohl bei geringer Hitze mit Deckel ca. 45 Minuten köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Zwischendurch mal umrühren. Lorbeerblätter, die mit Nelken bespickte Zwiebel und die Zimtstange entfernen.

Steffis Tipps
Nährwerte pro Portion (ca.)
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.
Rotkohl selber machen – welche Zutaten und Gewürze machen den Klassiker so lecker?
Ich bin so froh, dass ich mir damals Omas Grundrezept für klassischen Rotkohl gesichert habe. Das Kraut ist ganz häufig Bestandteil meines Weihnachtsmenüs. Aber kommt auch zwischendurch auf den Teller zu Fleisch, Spätzle und Co. Schließlich ist die Beilage ganz einfach zuzubereiten. Damit’s so lecker wird wie früher, sind neben dem Rotkohl auch noch diese Zutaten entscheidend.
Äpfel und Zwiebel für das typische Aroma
Ganz typisch ist es, das Blaukraut mit fruchtigem Apfel zu kombinieren. Der bringt eine süßlich-säuerliche Note mit. Ich verwende am liebsten die Sorte Boskop, Elstar oder Braeburn – letztendlich ist es aber Geschmackssache. Wichtig ist nur, dass du zu leicht säuerlichen Sorten greifst, damit’s nicht zu süß wird. Für den würzigen Gegenpart sorgen übrigens Gemüsezwiebeln. Eine kommt klein geschnitten zum Rotkohl, die andere bespicke ich mit Nelken für das Aroma.
Die entscheidenden Gewürze zum Verfeinern
Zum Verfeinern hüpfen Nelken, Lorbeerblätter und eine Zimtstange mit in den Topf. Diese Gewürze kommen immer zum klassischen Rotkohl. Mit den Nelken bestücke ich eine Zwiebel, damit du sie hinterher einfacher entfernen kannst und nicht im Kraut suchen musst. Meine Oma hat auch gerne alle Gewürze in ein Gewürzsäckchen gegeben.
Fehlen nur noch etwas Zucker und Salz. Tatsächlich sind sie ganz wichtig, denn damit werden die Kohlstreifen kräftig geknetet, sodass ihre Textur weicher und das Gemüse bekömmlicher wird.
Warum kommt Essig zu klassischem Rotkohl?
Der Essig ist ein typischer Bestandteil im Rezept und kommt aus folgenden Gründen zum Rotkohl:
- Essig sorgt für die schöne, violette Farbe. Er sorgt dafür, dass der Kohl nicht gräulich oder bläulich wird. Sondern erhält den roten Farbstoff im Gemüse.
- Die Säure ist ein toller Gegenspieler zur Süße und rundet den Rotkohl ab. Er schmeckt von Natur aus leicht süß. Apfel, Zwiebeln und Gewürze verstärken das noch – deshalb braucht es einen sauren Gegenpart, damit alles harmonisch schmeckt.
- Essig macht den Rotkohl zarter. Die Säure lockert beim Garen die Zellstruktur auf, wodurch das Gemüse gleichmäßiger garen kann und am Ende zarter schmeckt.


Wie lange muss Rotkohl kochen? So wird er weich, aber nicht matschig!
Zugegeben, Rotkohl ist keine schnelle Nummer und braucht ein bisschen Zeit, um weich zu werden. Ich lasse ihn ca. 45 Minuten köcheln. Worauf es dabei ankommt, damit die Kohlstreifen weich, aber nicht matschig werden?
- Den Kohl nur sanft köcheln lassen, nicht sprudelnd kochen. Also Orientierung für dich: Bei meinem Herd nutze ich Stufe 5 von 9 zum kochen.
- Mit geschlossenem Deckel kochen. Dadurch gart das Gemüse gleichmäßig, bleibt aber bissfest.
- Nach ca. 45 Minuten Kochzeit prüfen, ob die Kohlstreifen weich sind, aber noch Struktur haben. So mag ich ihn am liebsten. Je nach Menge und Dicke der Streifen kann die Kochzeit etwas variieren.
Wir essen Rotkohl übrigens total gerne an Weihnachten. Dann am liebsten zu Rouladen oder Schweinebraten. Zusammen mit Kartoffelknödeln, Salzkartoffeln oder selbst gemachten Spätzle – je nachdem, worauf wir Lust haben.

Meine 5 Tipps für klassischen Rotkohl – so schmeckt’s wie bei Oma
Rotkohl nach meinem klassischen Rezept geht wirklich ganz einfach. Damit er dir aber auch so lecker gelingt wie von Oma, habe ich dir die besten Tipps für die Zubereitung noch einmal zusammengefasst. So einfach lässt er sich selber machen:
- Rotkohl in feine, gleichmäßige Streifen schneiden. Ideal ist eine Dicke von 3-5 mm. Das schmeckt besser und der Kohl gart schneller. Zum Schneiden am besten ein großes Küchenmesser oder einen Gemüsehobel verwenden.
- Die rohen Rotkohlstreifen mit Salz und Zucker kräftig verkneten, mindestens 5 Minuten lang. Warum? Dadurch wird die Textur des Gemüses weicher und das Kraut bekömmlicher. Mein Tipp: Einmalhandschuhe tragen, da das Kraut stark abfärbt.
- Säuerlich-süßliche Äpfel für den Rotkohl verwenden. Dazu zählen beispielsweise Boskop, Jonagold oder Elstar. Diese Sorten passen am besten zur deftigen Beilage und unterstützen das typische Aroma.
- Wer möchte, kann ein Gewürzsäckchen verwenden. Damit kannst du die Gewürze ganz einfach nach dem Kochen aus dem Kohl nehmen. Das bietet sich besonders an, wenn du beispielsweise noch Wacholderbeeren, Sternanis oder Kardamom zum Würzen verwendest.
- Für besonders aromatischen Rotkohl, die Beilage schon am Vortag zubereiten. Und anschließend durchziehen lassen. So hat es Oma auch immer gemacht. Denn mit der Zeit können sich die Aromen am besten entfalten und der Kohl schmeckt noch besser.


Häufige Fragen zu Rotkohl
Wie bleibt Rotkohl beim Kochen rot?
Um beim Garen die Farbe des Rotkohls zu erhalten, ist Säure wichtig. Dank Essig oder Zitronensaft wird der Farbstoff Anthocyan im Kraut aktiviert. Dadurch verändert sich die anfangs bläulich-violette Färbung des Kohls zu einem rötlichen Ton.
Wie viel Rotkohl pro Person?
Landet dein Kraut neben Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree auf dem Teller, kannst du pro Person 200-250 g Rotkohl einplanen. Je nachdem, wie üppig weitere Beilagen ausfallen, lässt sich die Menge individuell anpassen.
Warum schmeckt aufgewärmter Rotkohl am besten?
Tatsächlich schmeckt aufgewärmter Rotkohl vom Vortag noch besser. Das liegt daran, dass alle Zutaten richtig durchziehen können. Kohl, Zwiebeln, Äpfel und Gewürze haben Zeit, um ihr volles Aroma und ihren vollen Geschmack zu entfalten. Dadurch schmeckt der Rotkohl am nächsten Tag intensiver und noch besser.
Wie lässt sich Rotkohl noch schneller zubereiten?
Dein Kohl muss heute mal schneller auf den Tisch kommen? Mit meinen Ideen kannst du bei der Zubereitung Zeit sparen oder bist bestens vorbereitet.
- Rotkohl aus dem Glas verfeinern. Das ist eine super Alternative, die schnell geht und trotzdem lecker ist. In meinem Rezept zeige ich dir, wie du den Kohl aus dem Glas aufpeppen kannst.
- Rotkohl im Voraus kochen. Tatsächlich hält er sich in einem luftdichten Behälter 4-5 Tage im Kühlschrank. Perfekt, wenn du die Beilage für Weihnachten, dein Sonntagsessen oder andere Anlässe vorbereiten möchtest. Vor dem Servieren nur noch einmal erhitzen – fertig.
- Rotkohl einfrieren und länger haltbar machen. Dafür den Kohl abkühlen lassen und in einen Gefrierbeutel oder eine geeignete Dose füllen. Im Tiefkühler hält sich das Gemüse 3-6 Monate. Zum Auftauen den Kohl sanft im Topf erwärmen, optional einen Schuss Wasser dazugeben.
Rezeptsammlungen









Sissi
7. Feb. 2026 um 13:54 Uhr
Sehr lecker!
Heidi
20. Jan. 2026 um 12:52 Uhr
Das Rezept werde ich weiterempfehlen!
Gefällt mir!
Irmgard
4. Jan. 2026 um 08:45 Uhr
Liebe Steffi,
Rotkohl Rezept köstlich. Werde es in meine Rezeptesammlung aufnehmen
Herzlichen Dank
Freut mich!
CONNY
3. Jan. 2026 um 06:00 Uhr
Habs schon so oft
Peter
26. Dez. 2025 um 11:57 Uhr
Dieses Rezept ist so stimmig. Der Rotkohl ist ein Gedicht. Dazu gibt es Rindergulasch mit Kartoffelklößen. Dankeschön für das tolle Rezept und einige andere. Das ist das erste Rezept was ich bewerte.
Frohe Weihnachten und ein guten Rutsch ins neue Jahr 2026.
Oh wie schön zu lesen, Peter. Und die Beilagen passen wirklich perfekt, so so lecker! Ich wünsch dir auch einen guten Rutsch ins neue Jahr und freu mich über deine erste Bewertung :) Liebe Grüße, Steffi
Jonathan
23. Dez. 2025 um 20:02 Uhr
Sehr lecker
Danke!
Ferno
23. Dez. 2025 um 13:57 Uhr
Das Rezept kann ich nur empfehlen mir und meiner Familie hat es sehr gut geschmeckt
Freut mich!
Andrea
21. Dez. 2025 um 18:53 Uhr
Hallo!
Wenn ich den Rotkohl am Vortag zubereite, kommt er über Nacht in den Kühlschrank? Hält der sich auch für 2 Tage?
L.G
Andrea
Hallo Andrea, den Rotkohl vollständig abkühlen lassen und dann im Kühlschrank aufbewahren. Am besten füllst du ihn in einen luftdichten Behälter. So hält sich der Rotkohl auf jeden Fall 2-3 Tage :-) Lass es dir schmecken! Liebe Grüße, Steffi
Manuela
21. Dez. 2025 um 16:59 Uhr
Super gutes Rezept und perfekt abgestimmt mit den Gewürzen.
Danke!
WALTRAUD
17. Dez. 2025 um 07:07 Uhr
Hervorragendes Rezept habe es zu Sauerbraten und Klösen gemacht
Toll
Mega!
Ulrike
15. Dez. 2025 um 10:51 Uhr
Das klingt nach einem sehr guten Rezept! Ich muss es für ca 10 Personen kochen und will 3 statt 1 kg Rotkohl verwenden. Muss ich dann auch von allen anderen Zutaten die dreifache Menge verwenden?
Hallo Ulrike, schau mal in meiner Rezeptkarte. Da kannst du die Portionen ganz einfach mit dem Plus-Zeichen auf 10 Portionen erhöhen und siehst, welche Mengen für die restlichen Zutaten benötigt werden. Wenn du mehr Kohl verwendest, solltest du auch die anderen Zutaten anpassen, damit am Ende der Geschmack stimmt und es nicht fade schmeckt. Liebe Grüße, Steffi
DR
7. Dez. 2025 um 16:04 Uhr
das Rezept ist sehr gut
Danke!
Jörg'i
2. Dez. 2025 um 00:33 Uhr
Wunderbar der Rotkohl, aber um ihn schlozig zu bringen, reibt ne rohe Kartoffel rein und nehmt nicht die Industrie Brühe Kartoffelstärke.
Auch eine gute Idee, lieber Jörg’i. Danke für den Tipp und dein Feedback. Ganz liebe Grüße, Steffi
Regine
26. Nov. 2025 um 19:55 Uhr
Das ist mein erstes Mal das ich frischen Rotkohl zubereite. Ansonsten benutzte ich das gewohnte Glässchen.
Da die Glässer dieses Jahr vierfach nirgends im Handel zu finden sind blue mir nichts anderes übrig. Vielen Dank für ihr Rezept. Ich wohne jetzt in North Carolina, USA
Sehr gerne, liebe Regine. Lass es dir schmecken! :-) Liebe Grüße nach North Carolina, Steffi
Beate
20. Nov. 2025 um 17:45 Uhr
Ein sehr gutes Rezept und tolle Anmerkungen zur Zubereitung. Ich gebe noch zusätzlich etwas Grafschafter Goldsaft hinzu!
Danke!
Sigrid Steiner
19. Nov. 2025 um 13:31 Uhr
Genau so hat meine Mutter den Rotkohl gekocht. Meine erwachsenen Kinder lieben den selbstgekochten Rotkohl. Super danke.
Freut mich!
Ina
10. Nov. 2025 um 11:26 Uhr
Ich habe gestern zum ersten Mal Rotkohl selber gemacht. Und dafür habe ich dieses unfassbar leckere und auch unkomplizierte Rezept verwendet. Wir haben den fertigen Rotkohl so genossen und werden jetzt ganz bestimmt häufiger unseren Rotkohl selber machen. Ganz lieben Dank! :-)
Freut mich!
Lina
3. Nov. 2025 um 20:19 Uhr
Wir lieben alle Gericht von Oma.
Sogar die Kinder haben den Rotkohl gegessen. Bisher war alles top auch die Salate
Das freut mich riesig, liebe Lina!
Konstantinos
20. Sep. 2025 um 12:10 Uhr
Sehr lecker
Freut mich!
Kornelia
21. Feb. 2025 um 09:57 Uhr
Super lecker
Thorsten Dieck
20. Jan. 2025 um 21:16 Uhr
Der Rotkohl war nicht nur vom Geschmack einzigartig, sondern durch das Walken mit Zucker und Salz und den Essig farblich eine Augeweide.
So ein schönes Feedback, lieben Dank dafür!
Ms
16. Nov. 2024 um 13:35 Uhr
Hallo,
Soll ich den Saft, den der Rotkohl nach dem Kneten abgelassenen hat AUCH beim Kochen des Ritkohls verwenden oder entsorgen?
Wenn es nur ein bisschen Saft ist, kannst du ihn mit verwenden :)
Gabriela
10. Nov. 2024 um 12:54 Uhr
bin begeistert
Emmi
3. Okt. 2024 um 08:36 Uhr
Wunderbar! Toller tipp mit dem kneten.
Lieben Dank Emmi!
moni
20. Sep. 2024 um 08:12 Uhr
So macht meine Mutti ihn auch. Dazu Klöße und Bratensoße. Lecker!
Tolle Kombi! Lieben Dank für dein tolles Feedback .)
Maggy
16. Sep. 2024 um 08:52 Uhr
So kenne und liebe ich ihn. Nur das Kneten war mir neu, macht aber Sinn. Danke!
Ja, das Kneten macht wirklich viel aus. Probier es unbedingt aus :)