Eine fluffige Focaccia gehört für mich zu den leckersten Brotrezepten überhaupt! Das luftige, italienische Fladenbrot mit goldbrauner Kruste passt nämlich immer – ob zum Grillen oder als Beilage zu Salaten und Snacks. Und das Beste: Focaccia lässt sich ganz einfach selber machen. Für den Teig braucht es nur wenige Zutaten. Was es bei der Zubereitung zu beachten gibt, verrate ich dir in meinen besten Tipps.

Focaccia mit Gelinggarantie: Bestes Rezept
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- 400 g Mehl - Weizenmehl Type 550, 405 oder 00
- 1 TL Salz
- 1/2 Würfel Hefe
- 320 ml Wasser - lauwarm
- 3 EL Olivenöl - + mehr zum Beträufeln
- 1 TL Honig - oder Zucker
Zubereitung
- Mehl und Salz in eine Schüssel geben und mischen. Hefe, Wasser, Olivenöl und Honig in eine zweite Schüssel geben und verrühren. Dann das Hefewasser zur Mehlmischung geben und einen glatten Teig verrühren. Den Teig zugedeckt 30 Minuten ruhen lassen.400 g Mehl, 1 TL Salz, 1/2 Würfel Hefe, 320 ml Wasser, 3 EL Olivenöl, 1 TL Honig

- Backofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Den Teig auf ein eingeöltes Backblech gleiten lassen und ordentlich mit Olivenöl beträufeln.

- Dann mit den Fingern kleine Mulden in den Teig drücken.

- Foccacia 10-15 Minuten goldbraun backen.

Nährwerte pro Portion (ca.)
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.
Das musst du wissen, bevor du Focaccia backst – meine besten Tipps auf einen Blick
Mein Sohn nennt Focaccia liebevoll Spongebob Schwammkopf Brot, weil es so schön fluffig wie ein Schwamm ist, sagt er. Damit dir dein Focaccia-Brot genauso gut und fluffig gelingt, habe ich dir hier meine besten Tipps für die Zubereitung aufgeschrieben. So lässt sich eine fluffige Focaccia ganz einfach selber machen.
- Das richtige Mehl verwenden. Ich setze auf Weizenmehl Type 550, weil es etwas griffiger ist und den Teig stabiler macht. Alternativ kannst du auch zu Weizenmehl Type 405 oder Pizzamehl greifen.
- Hefe mit etwas Honig und Öl in lauwarmen Wasser auflösen, bevor du sie mit den restlichen Zutaten verknetest. Das verleiht ihr einen extra Boost.
- Focaccia-Teig rühren statt kneten. Für Focaccia reicht Rühren statt Kneten völlig aus – das ist das Schöne an diesem Teig! Das Ergebnis wird fluffig, innen weich und außen schön knusprig.
- Den Focaccia-Teig 30 Minuten ruhen lassen. Wenn du mehr Zeit hast, gerne auch länger.
- Focaccia mit einer ordentlichen Schicht Olivenöl benetzen, sodass die Oberfläche schön knusprig backen kann. Wer mag, der kann auch die Auflaufform oder das Backblech dünn mit Öl einstreichen, damit die Unterseite ebenfalls schön knusprig wird.


Focaccia beginnt beim Teig: Darauf kommt es wirklich an
Meine Focaccia nach italienischem Rezept ist wirklich einfach gemacht. Die Basis bildet ein geschmeidiger Hefeteig, der richtig luftig aufgehen soll. Wer das Original kennt, der weiß, dass ein Focaccia-Brot von seiner fluffigen Konsistenz lebt und außen eine knusprige Kruste hat. Natürlich mit den typischen Mulden. Worauf es dabei wirklich ankommt?
- Der Hefeteig braucht Zeit zum Aufgehen. Nur so entwickelt das Brot seinen Geschmack und bekommt die typische, luftige Krume.
- Das Verhältnis von Wasser und trockenen Zutaten muss stimmen. Das zahlt ebenfalls auf die fluffige Konsistenz an, denn der Focaccia-Teig hat eine weiche, feuchte Struktur. Der Wasseranteil ist bei diesem Hefeteig recht hoch.
- Salz und Honig (oder Zucker) dürfen nicht fehlen. Letzterer gibt der Hefe den nötigen Kick und dient als “Futter”, damit sie richtig arbeitet und der Teig luftig gelingt. Das Salz sorgt für den herzhaften Brotgeschmack.
- Olivenöl dient als Geheimzutat für ein elastisches Teiggerüst, was die entstehenden Bläschen sicher festhält. Gleichzeitig wird es als “Topping” gebraucht, damit das Brot seine goldbraune, knusprige Kruste bekommt.


Wie lange muss Focaccia-Teig ruhen – und lohnt sich die Übernacht-Gare?
Je länger der Focaccia-Teig ruhen kann, desto besser. In Italien darf er mehrere Stunden aufgehen. Für mein einfaches Rezept setze ich auf eine kürzere Gehzeit von insgesamt 30 Minuten. Das Ergebnis ist super – luftig und locker! So schmeckt mein Brot prima als Begleiter zum Wein, als Beilage zu Salaten, Suppen, Antipasti oder klassischem Ofengemüse. Aber auch zu Dips, wie meiner schnellen Aioli.
Wer mehr Zeit mitbringt oder das Brot erst am nächsten Tag benötigt, sollte aber unbedingt auf die kalte Gare über Nacht setzen. Warum?
- Mehr Geschmack: Durch die Übernacht-Gare im Kühlschrank kann der Teig ein intensiveres Aroma ausbilden.
- Bessere Struktur: Der Teig wird elastischer und luftiger. Dadurch entstehen beim Backen diese typischen, unregelmäßigen Blasen, die das Brot ausmachen.
- Entspanntes Backen: Dadurch, dass der Teig am Vortag angesetzt wurde, kann er am darauffolgenden Tag ganz entspannt in den Ofen wandern. Ideal fürs Wochenende, als Meal Prep oder wenn du Gäste erwartest. Mein Tipp: 1 Stunde vor dem Backen den Teig aus dem Kühlschrank und auf Zimmertemperatur kommen lassen.

Wie bekommt man Focaccia schön fluffig und gleichzeitig knusprig?
Neben den Zutaten spielt auch die richtige Zubereitung deiner Focaccia eine wichtige Rolle. Damit das Brot schön fluffig-knusprig gelingt, sind das intensive Kneten und die lange Gehzeit wichtig – abgehakt. Aber vor allem auch diese 3 Faktoren.
- Mulden im Teig. Sie sorgen dafür, dass sich darin das Öl sammelt und die Kruste schön kross wird.
- Reichlich Olivenöl auf dem Teig. Und optional auch auf dem Backblech, denn dann kann das Brot sowohl oben als auch unten eine goldbraune, knusprige Schicht bilden.
- Hohe Hitze beim Backen – aber nicht zu lang. Denn die Krume soll luftig aufgehen, aber nicht austrocknen und saftig bleiben. Daher die Backzeit beachten und das Focaccia-Brot am besten bei Ober- und Unterhitze backen. So bekommt die Unter- als auch die Oberseite Hitze ab und wird schön knusprig.

Mit diesen Toppings wird deine Focaccia unwiderstehlich
Ich liebe das italienische Fladenbrot pur als auch mit Toppings. Letztere machen den Klassiker fast sogar noch besser und total wandelbar. Ich belege den Teig total gerne mit diesen Zutaten:
Klassische Toppings
- Rosmarin und Meersalz
- Oliven und Tomatenscheiben
- Rote Zwiebeln
- Knoblauch
Gemüse-Varianten
- Paprikastreifen
- Zucchinischeiben
- Grüner Spargel
- Getrocknete Tomaten
Käse als Topping
- Feta oder Hirtenkäse
- Parmesan
- Ziegenkäse und Honig
Rezeptsammlungen









Beate
4. März 2026 um 19:01 Uhr
tolles Rezept, schnell gemacht. 15 Minuten brauche mein Ofen, und dann war die Foccacia knusprig braun und lecker. Die perfekte Beilage zu den Cremes von unserem Lieblings-Türken.
Statt frischer Hefe klappte das bei mir übrigens auch mit Trockenhefe
LG Beate
Mega!
Yvette
25. Jan. 2026 um 18:11 Uhr
Die Focaccia war mega. Als Topping hatte ich Rosmarin und grobes Meersalz. Dazu gab es den Tomaten-Feta-Dip und Brokkolisalat. Es hat allen geschmeckt.
Freut mich!
Eder Claudia
24. Jan. 2026 um 06:10 Uhr
Hallo liebe Steffi.Kann ich mein Fooccacia auch mit Sauerteig und Hefe machen.
Hallo, liebe Claudia. Grundsätzlich bin ich persönlich jetzt keine Sauerteig-Expertin, weil ich meine Rezepte gern simpler halte. Aber ja, grundsätzlich geht das natürlich gut – viele machen Focaccia mit einer Kombination aus Sauerteig und etwas Hefe, so bekommst du mehr Aroma vom Sauerteig, aber trotzdem eine zuverlässige und zügige Gare. Auf der sicheren Seite wärst du, wenn du dir gezielt ein Rezept mit Sauerteig raussuchst, das so auch getestet wurde – das würde ich dir dafür dann empfehlen. Wenn du es trotzdem mit meiner Basis probieren willst, könntest du ca. 100 g aktiven Sauerteig (Weizen, gut aufgefrischt) nutzen, die frische Hefe auf ca. 5–7 g reduzieren und die Wassermenge anpassen: ca. 270–290 ml Wasser, je nachdem wie weich dein Sauerteig ist. Honig/Zucker kannst du drinlassen oder weglassen – der Sauerteig bringt schon Aroma. Wichtig zu wissen: Der Teig darf gern etwas länger ruhen (1–2 Stunden bei Raumtemperatur oder über Nacht im Kühlschrank). Die Konsistenz sollte sehr weich und feucht bleiben – das ist typisch für Focaccia. Backen kannst du sie dann genauso wie im Rezept beschrieben. Geschmacklich wird die Focaccia dadurch etwas aromatischer und rustikaler, bleibt aber schön luftig. Viel Spaß beim Backen, Steffi
Karin
9. Jan. 2026 um 15:41 Uhr
Vielen Dank für die Erklärung! Auch ohne Übernachtgare ist Deine Focaccia sehr lecker! Ich bin gerade auf der Suche nach dem ultimativen Focacciarezept-Deines ist ganz weit vorne!Danke für das tolle Rezept!
Gefällt mir!
Karin
7. Jan. 2026 um 16:52 Uhr
Liebe Steffi, muss ich bei der Übernachtgare die Hefe reduzieren?
Danke für Deine Hilfe, liebe Grüsse, Karin
Ja, liebe Karin – die Hefemenge solltest du für die kalte Übernachtgare unbedingt reduzieren, sonst geht der Teig im Kühlschrank zu stark auf und fällt später eher zusammen. Meine Empfehlung für die Übernachtgare (8–16 Stunden im Kühlschrank): Statt ½ Würfel Hefe nur ca. 5–7 g frische Hefe (also etwa ⅛ Würfel) verwenden, den Teig wie im Rezept zubereiten und direkt abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag ca. 30–60 Minuten bei Zimmertemperatur akklimatisieren lassen, dann erst weiterverarbeiten. So bekommt die Focaccia sogar mehr Aroma, eine schönere Porung und wird luftiger als bei der kurzen Gehzeit bei Raumtemperatur und meinem schnellen Rezept. Viel Spaß beim Backen und liebe Grüße, Steffi
Andre
31. Dez. 2025 um 13:48 Uhr
das Rezept ist sehr lecker, aber eine Anmerkung: wenn man den Teig am Ende mit Olivenöl betropft und dann bei hoher Hitze backt, dann wird das Olivenöl schnell bitter. Ich habe bei mir etwas weniger Hitze genommen. man könnte vielleicht auch ein anderes Öl nehmen
Lieben Dank für dein Feedback, Andre! Schön, dass es dir geschmeckt hat!
Martyna
17. Aug. 2025 um 11:04 Uhr
Habe das Brot schon zwei mal Versucht zu backen. Habe mich an das Rezept gehalten und leider ist es sehr trocken und flach geworden aber geschmacklich wirklich gut. Es liegt vermutlich einfach daran, dass ich keine Hand für Hefe habe. Somit wäre meine Frage kann ich auch Trockenhefe benutzen?
Liebe Grüße :)
Hallo, Martina – wie schade! Aber klar, du kannst gern mal versuchen, die frische Hefe durch Trockenhefe zu ersetzen – nimm dafür 1 Päckchen (7 g) statt des halben Hefewürfels und misch die Trockenhefe direkt ins Mehl. Alles andere bleibt gleich. Vielleicht gelingt es dir so besser?! Aber mach dir bitte keine Sorgen – wenn der Teig mal nicht so will, liegt’s oft an Temperatur oder Gehzeit und nicht an dir. Wichtig ist, dass die Hefe vor dem Backen nicht zu warm wird (also das Wasser nur handwarm und ein lauwarmes Plätzchen zum Gehen). Zu kalt ist aber auch nicht so gut: Wenn es im Raum eher kühl ist, könntest du auch mal versuchen dem Teig nochmal 15-30 Minuten mehr Zeit zum gehen zu geben, bevor du ihn backst. Im Rezept habe ich unten auch noch einige Tipps vermerkt, vielleicht hilft dir das auch nochmal etwas. Ich wünsche dir trotzdem viel Erfolg beim Backen! Liebe Grüße, Steffi
Gerda
4. Aug. 2025 um 11:37 Uhr
Das Rezept war super. Vorher hatte ich immer Probleme mit Hefeteig. Das Brot ist super aufgegangen und war sehr fluffig.
ursula comandeur
2. Aug. 2025 um 10:11 Uhr
habe das Brot jetzt schon zig mal gebacken – es ist super lecker und gelingt immer!!!
Klasse, liebe Ursula. Genau so soll’s sein – freut mich, dass es so gut gelingt. Ganz liebe Grüße, Steffi
Jana
7. Juli 2025 um 19:34 Uhr
Habe ich jetzt schon mehrmals zum Grillen gemacht und es schmeckt wirklich super lecker und kam sehr gut an. Dazu das leckere Tsatziki Rezept, auch schon mehrmals gemacht, ein Traum ;-) habe es letztens mal mit Pizza Gewürz gewürzt, das war perfekt!
Oh wie schön zu lesen, liebe Jana. Das freut mich sehr :)
Sandra
29. Juni 2025 um 12:23 Uhr
Habe gestern Focaccia gemacht. Es war Mega einfach . Mein Besuch und auch wir waren sowas von begeistert. Schmeckt Mega lecker. Kann ich jeden empfehlen
So schön zu lesen, liebe Sandra!
Simone
29. Juni 2025 um 08:06 Uhr
Eigentlich ist mein Mann bei uns der passionierte Brotbäcker. Gestern zum grillen durfte ich das machen. Habe mich für dieses einfache Rezept entschieden und es hat super funktioniert und sehr lecker geschmeckt. Werde ich sicher öfter machen. Finde es super, dass es keine lange Gehzeit braucht.
Lieben Dank für das schöne Feedback, Simone. Das freut mich sehr!
Ruth
18. Juni 2025 um 23:29 Uhr
Supper super! Ich habe noch nie so eine leichte Focaccia gegessen. Fantastisch und so schnell!
Anna-Katharina
28. Apr. 2024 um 08:40 Uhr
Das Rezept ist einfach super, die meisten Focaccia Rezepte dauern an die 24h. Dieses hier ist schnell und einfach und schmeckt wirklich sensationell.
Habe es für eine Babyparty ein wenig abgewandelt ohne Oliven und Tomaten gemacht. Einfach lecker!
Wie schön zu lesen, liebe Ann-Katharina! Das freut mich riesig!