Ich hab dieses Rindfleisch-Curry mit Kokosmilch, Bohnen und Paprika so lange angepasst, bis es wirklich familientauglich war. Der Trick: Chili kommt nicht ins Curry, sondern auf den Tisch. So ist es schön würzig, aber nicht zu scharf, und alle können ihre Schärfe selbst bestimmen. In 30 Minuten fertig und lässt sich prima vorbereiten. Probier es aus!

Rindfleisch-Curry mit Kokosmilch
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- 300 g Basmatireis
- 500 g Rinderfilet
- 200 g grüne Bohnen
- 2 Paprikaschoten
- 3 Frühlingszwiebeln
- 1 rote Chilischote
- 50 g gelbe Currypaste
- 500 ml Kokosmilch
- 2 EL Sesam
Zubereitung
- Reis nach Packungsanweisung kochen. Rinderfilet in kleine Medaillons schneiden, Bohnen halbieren, Paprika in Streifen, die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Chilischote klein hacken.300 g Basmatireis, 200 g grüne Bohnen, 2 Paprikaschoten, 3 Frühlingszwiebeln, 1 rote Chilischote, 500 g Rinderfilet

- Currypaste zusammen mit 200 ml der Kokosmilch in einem Wok erhitzen.50 g gelbe Currypaste, 500 ml Kokosmilch
- Rindfleischstücke zugeben und für ca. 5 Minuten rührbraten, bis sie gar sind. Dann die Medaillons aus dem Wok nehmen und beiseite stellen.
- Gemüse in den Wok geben und die restliche Kokosmilch einrühren. 5 Minuten köcheln lassen. Chiliwürfel direkt zugeben und mit anbraten oder zum Würzen beiseite stellen.
- Rindfleisch einrühren und das Rindfleisch-Curry mit Reis und Sesam servieren.2 EL Sesam
Nährwerte pro Portion (ca.)
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.
Das Gemüse im Rindfleisch-Curry: Was ich nehme und was du tauschen kannst
Bei Currys bin ich ehrlich gesagt ziemlich entspannt, was die Zutaten angeht. Das Grundprinzip ist immer gleich: Fleisch, Gemüse, Kokosmilch, Currypaste. Was genau reinkommt, darf ruhig variieren.
In meinem Rindfleisch-Curry mit Kokosmilch landen grüne Bohnen, Paprika und Frühlingszwiebeln. Die Kombination funktioniert wirklich gut, weil das Gemüse unterschiedliche Texturen mitbringt: Die Bohnen bleiben schön bissfest, die Paprika wird weich und süßlich, und die Frühlingszwiebeln geben dem Ganzen noch etwas Frische.
Was du tauschen oder ergänzen kannst:
- Grüne Bohnen lassen sich durch Zuckerschoten, Brokkoli oder Zucchini ersetzen
- Paprika geht in jeder Farbe, rote ist etwas süßer, grüne etwas herber
- Frühlingszwiebeln kannst du durch eine normale Zwiebel ersetzen, die kommt dann einfach früher in den Wok
- Wer mag, gibt noch Karotten, Champignons oder Spinat dazu
Mein Tipp: Gemüse, das schnell gar wird (Zucchini, Spinat), kommt erst in den letzten 2 bis 3 Minuten in den Wok. So wird es nicht matschig.

Welche Currypaste passt zu Rindfleisch? Meine Empfehlung
Ich nehme für dieses Curry gelbe Currypaste. Die ist milder als rote und hat eine leicht süßliche Note, die gut zum Rindfleisch passt. Rote Currypaste ist intensiver und schärfer, grüne ist die schärfste von den dreien. Wenn du wissen willst, welche Paste für welches Gericht passt, hab ich das in meinem Currypaste-Überblick ausführlicher erklärt.
Wenn du dir nicht sicher bist, fang mit gelber an. 50 g für 4 Personen ist eine gute Menge: würzig, aber nicht überwältigend. Wer es kräftiger mag, gibt einfach noch einen Löffel mehr rein.
Currypaste bekommst du im Supermarkt im Asia-Regal oder im Asia-Laden. Die Qualität ist dort oft besser und die Auswahl größer. Angebrochene Dosen oder Gläser einfach in ein verschließbares Gefäß umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren, da hält sie sich mehrere Wochen.
So wird das Curry familientauglich: mein Trick mit der Chili
Das ist der Punkt, der dieses Rindfleisch-Curry bei uns wirklich für alle funktioniert. Ich rühre die Chili nicht ins Curry, sondern stelle sie separat auf den Tisch.
So ist die Soße schön würzig durch die Currypaste und die Kokosmilch, aber nicht scharf. Wer mehr Feuer will, gibt sich selbst Chili dazu. Wer keinen Bock auf Schärfe hat (oder einfach noch klein ist), lässt sie weg. Jeder entscheidet selbst.
Das klingt simpel, macht aber einen riesigen Unterschied, wenn Kinder mitessen. Bei uns hat das von Anfang an funktioniert.
Mein Tipp: Die Chilischote einfach klein hacken und in einer kleinen Schale auf den Tisch stellen. Wer mag, nimmt sich was. Wenn du generell auf der Suche nach Rezepten bist, die die ganze Familie satt machen, schau mal in meine Rindfleischsuppe oder die Gulaschsuppe mit Kartoffeln rein.
Noch Fragen offen?
Wie lange hält das Curry im Kühlschrank?
Das Rindfleisch-Curry hält sich im Kühlschrank gut 2 bis 3 Tage. Am besten in einem verschlossenen Behälter aufbewahren und beim Aufwärmen kurz in der Pfanne oder im Topf erhitzen, nicht nur in der Mikrowelle, dann bleibt die Soße schön cremig. Den Reis separat aufbewahren und frisch aufwärmen, das macht einen Unterschied.
Kann ich Rindfleisch-Curry einfrieren?
Ja, das klappt prima. Das Curry lässt sich problemlos bis zu 3 Monate einfrieren. Portionsweise einfrieren ist praktisch, dann taust du nur auf, was du wirklich brauchst. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen und dann langsam im Topf aufwärmen. Den Reis würde ich frisch kochen, eingefrorener Reis wird beim Aufwärmen oft trocken und körnig.
Muss ich Rinderfilet nehmen oder geht auch anderes Fleisch?
Rinderfilet ist zart und gart schnell, deshalb passt es gut für ein 30-Minuten-Curry. Du kannst aber auch Rinderhüfte oder Rinderrücken nehmen, die sind günstiger. Wichtig ist, das Fleisch dünn zu schneiden, dann wird es auch ohne langes Schmoren zart. Wer Rindfleisch generell liebt, findet bei mir auch einen leckeren Rindfleischsalat als Inspiration.
Wie viel Currypaste nehme ich für 4 Personen?
Ich nehme 50 g gelbe Currypaste für 4 Personen. Das ergibt ein würziges, aber nicht scharfes Curry. Wer es intensiver mag, gibt 60 bis 70 g rein. Lieber vorsichtig anfangen und nachschmecken, Currypaste lässt sich immer noch ergänzen, aber nicht mehr rausnehmen.
Rezeptsammlungen











Lars
5. Feb. 2024 um 14:20 Uhr
Muss man das Rindfleisch rausnehmen ?
Was ist den , wenn man das Rindfleisch zusammen mit dem Gemüse reintut ?
Dann sollte das doch ungefähr gleichzeitig gar sein oder ?
Danke und Grüße
Lars
Das könntest du tatsächlich probieren, Lars. Lass es dir schmecken!
Claudia
12. Dez. 2022 um 14:53 Uhr
Sehr lecker, werde ich öfter kochen
Das freut mich riesig!!!
Hansdieter
20. März 2015 um 10:12 Uhr
Ich mag asiatisches immer wieder. Auch bei mir sammeln sich oft Gemüsereste im 0-Grad-Fach des Kühlschrankes an. Da muss dann immer mal wieder der Wok her. So auch gestern. Statt Hühnchen habe ich es mit Schweinefilet, in dünne Scheiben geschnitten, genommen. Statt Kokosmilch mit 150 ml Brühe und ca 80 ml Mie-Djo (Reiswein) plus etwas Soja-Sauce und Fischsauce. Abgeschmeckt mit 1 EL roter Currypaste. Dazu gab es dann 100 g Sprossen mit Mi-Nudeln angebraten.
LG Hansdieter
Hansdieter
3. März 2015 um 10:22 Uhr
Das ist ein Rezept nach meinem Geschmack.
Ich mache es auch immer genauso. Da ich ein Kühlschrank mit einer „Coolfresh-Zone“, also um die 0Grad, habe hält sich das Gemüse und Fleisch etc besonders lange. So habe ich auch viele Reste an Gemüse im dort zu liegen, da ich mein Gemüse generell frisch kaufe. Die Reste kommen dann in den WOK und die Curry-Paste (aus dem Asia-Laden) ist dann oft dabei. Mit Rindfleisch habe ich es noch nicht gemacht. Ich nehme aber viel Schweinefilet oder auch Hühnchenbrüste aus der Bio-Haltung (viel mit Mais gefüttert)
Bonjour Alsace
2. März 2015 um 19:50 Uhr
Deine Fotos sind mal wieder mundwässernd und traumhaft gelungen. Und das Rezept merke ich mir mal vor, denn ich liebe Currys (heisst das so im Plural?).