- In 30 Minuten fertig
- Cremig & würzig
- Super zum Vorbereiten
Ich hab dieses Rindfleisch-Curry mit Kokosmilch so lange angepasst, bis es wirklich alltagstauglich war. Mit grünen Bohnen, roter und gelber Paprika und Frühlingszwiebeln ist es nicht nur würzig und cremig, sondern auch schön bunt auf dem Teller. In 30 Minuten fertig und lässt sich prima vorbereiten.

Rindfleisch-Curry mit Kokosmilch
Zubereitung
- Reis nach Packungsangabe kochen. Bohnen halbieren und in kochendem Wasser 10 bis 12 Minuten garen. Anschließend in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abschrecken.300 g Basmatireis, 200 g grüne Bohnen

- Rindfleisch in dünne Streifen schneiden. Paprika in Streifen und Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Chilischote fein hacken.500 g Rindfleisch, 2 Paprika, 3 Frühlingszwiebeln, 1 rote Chilischote

- Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen und das Rindfleisch portionsweise kurz und scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann herausnehmen.1 EL Rapsöl, Salz und Pfeffer
- Currypaste und Chili in die Pfanne geben und unter Rühren kurz anschwitzen. Kokosmilch einrühren und aufkochen. Paprika zugeben und 5 Minuten mit mittlerer Hitze köcheln lassen. Rindfleisch, Frühlingszwiebeln und Bohnen unterheben und kurz erwärmen.2 EL gelbe Currypaste, 800 ml Kokosmilch
- Rindfleisch-Curry mit Limettensaft und Salz abschmecken und mit Basmatireis servieren.1 EL Limettensaft
Guten Appetit!
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.
Das Gemüse im Rindfleisch-Curry: Was ich nehme und was du tauschen kannst
Bei Currys bin ich ehrlich gesagt ziemlich entspannt, was die Zutaten angeht. Das Grundprinzip ist immer gleich: Fleisch, Gemüse, Kokosmilch, Currypaste. Was genau reinkommt, darf dabei ruhig variieren.
Die Bohnen koche ich 10 bis 12 Minuten in kochendem Salzwasser vor. Das hat gleich zwei gute Gründe: Rohe grüne Bohnen enthalten Phasin, einen Stoff, der erst durch ausreichendes Kochen unschädlich wird. Und im Curry selbst köchelt alles nur kurz, das reicht dafür nicht aus. Durch das Vorkochen und Abschrecken werden sie gar und behalten trotzdem ihre schöne grüne Farbe.
In meinem Rindfleisch-Curry mit Kokosmilch landen grüne Bohnen, Paprika und Frühlingszwiebeln. Die Kombination funktioniert wirklich gut, aber ich hab auch ein paar Tipps für dich, wenn du die Zutaten ersetzen möchtest.
Was du tauschen oder ergänzen kannst:
- Grüne Bohnen lassen sich durch Zuckerschoten, Brokkoli oder Zucchini ersetzen
- Paprika geht in jeder Farbe, rote ist etwas süßer, grüne etwas herber
- Frühlingszwiebeln kannst du durch eine normale Zwiebel ersetzen, die kommt dann einfach früher in den Wok
- Wer mag, gibt noch Karotten, Champignons oder Spinat dazu
Mein Tipp: Gemüse, das schnell gar wird (Zucchini, Spinat), kommt erst in den letzten 2 bis 3 Minuten in den Wok. So wird es nicht matschig.

Welche Currypaste passt zu Rindfleisch? Meine Empfehlung
Ich nehme für dieses Curry gelbe Currypaste. Die ist milder als rote und hat eine leicht süßliche Note, die gut zum Rindfleisch passt. Rote Currypaste ist intensiver und schärfer, grüne ist die schärfste von den dreien. Wenn du wissen willst, welche Paste für welches Gericht passt, hab ich das in meinem Currypaste-Überblick ausführlicher erklärt.
Wenn du dir nicht sicher bist, fang mit gelber an. 2 EL für 4 Personen ist eine gute Menge: würzig, aber nicht zu sehr. Bei roter Currypaste bin ich aber etwas vorsichtiger und teste mich erstmal mit 1 EL an die Schärfe ran.
Currypaste bekommst du im Supermarkt im Asia-Regal oder im Asia-Laden. Die Qualität ist dort oft besser und die Auswahl größer. Angebrochene Dosen oder Gläser einfach in ein verschließbares Gefäß umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren, da hält sie sich mehrere Wochen.
So wird das Curry familientauglich: mein Trick mit der Chili
Das ist der Punkt, der dieses Rindfleisch-Curry bei uns wirklich für alle funktioniert. Wenn Tom mitisst, rühre ich die Chili nicht ins Curry, sondern stelle sie separat auf den Tisch.
So ist die Soße durch die Currypaste schön würzig, aber nicht scharf. Wer mehr Feuer will, gibt sich selbst Chili dazu. Wer keine Lust auf Schärfe hat (oder einfach noch klein ist), lässt sie weg. Jeder entscheidet selbst.
Mein Tipp: Die Chilischote einfach klein hacken und in einer kleinen Schale auf den Tisch stellen. Wer mag, nimmt sich was. Wenn du generell auf der Suche nach Rezepten bist, die die ganze Familie satt machen, schau mal in meine Rindfleischsuppe oder die Gulaschsuppe mit Kartoffeln rein.


So wird das Rindfleisch im Curry nicht zäh
Das ist der Schritt, bei dem die meisten einen Fehler machen: Das Fleisch kommt auf einmal in die Pfanne, gibt sofort Wasser ab und graut vor sich hin, statt zu bräunen. Das Ergebnis ist zähes, trockenes Fleisch.
Mein Tipp: Das Rindfleisch portionsweise und bei wirklich hoher Hitze scharf anbraten. Nicht zu viel auf einmal in die Pfanne, sondern lieber zwei Durchgänge machen. Das Fleisch braucht pro Seite nur 1 bis 2 Minuten, dann ist es außen schön gebräunt und innen noch zart.
Wichtig ist außerdem, das Fleisch in dünne Stücke zu schneiden, quer zur Faser. Nach dem Anbraten nimmst du es aus der Pfanne und gibst es erst ganz am Ende wieder dazu, nur kurz zum Erwärmen. So bleibt es saftig.
Häufige Fragen (FAQs)
Wie lange hält das Curry im Kühlschrank?
Das Rindfleisch-Curry hält sich im Kühlschrank gut 2 bis 3 Tage. Am besten in einem verschlossenen Behälter aufbewahren und beim Aufwärmen kurz in der Pfanne oder im Topf erhitzen, nicht nur in der Mikrowelle, dann bleibt die Soße schön cremig. Den Reis separat aufbewahren und frisch aufwärmen.
Kann ich Rindfleisch-Curry einfrieren?
Ja, das klappt prima. Das Curry lässt sich problemlos bis zu 3 Monate einfrieren. Portionsweise einfrieren ist praktisch, dann taust du nur auf, was du wirklich brauchst. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen und dann langsam im Topf aufwärmen. Den Reis würde ich frisch kochen, eingefrorener Reis wird beim Aufwärmen oft trocken und körnig.
Muss ich Rinderfilet nehmen oder geht auch anderes Fleisch?
Ich nehme Rinderhüfte, die ist günstiger als Filet und wird bei dieser Methode trotzdem schön zart. Wichtig ist, das Fleisch wirklich dünn und quer zur Faser zu schneiden und portionsweise scharf anzubraten. Wer Rindfleisch generell liebt, findet bei mir auch einen leckeren Rindfleischsalat als Inspiration.
Wie viel Currypaste nehme ich für 4 Personen?
Ich nehme 2 EL gelbe Currypaste für 4 Personen. Das ergibt ein würziges, aber nicht zu scharfes Curry. Lieber vorsichtig anfangen und nachschmecken, Currypaste lässt sich immer noch ergänzen, aber nicht mehr rausnehmen.
Rezeptsammlungen

Katharina
21. Sep. 2026 um 20:49 Uhr
Mal wieder ein Rezept nach meinem Geschmack!
Ich komme oft auf diese Seite, um mir Inspiration zu holen. Heute lief mir dann dieses Curry über den Weg – gesagt, getan.
Das Rindfleisch habe ich vorm Anbraten gewürzt und mehliert. War super zart.
Ein paar Pilze haben es auch noch ins Curry geschafft und von der Kokosmilch habe ich nur eine 400 ml Dose genommen. Dafür habe ich das angebratene Gemüse mit der Currypaste erst mit etwas Wasser abgelöscht und köcheln lassen. War dann insgesamt genug Flüssigkeit.
Meinem Mann hat es auch toll geschmeckt, machen wir bestimmt mal wieder.
Liebe Katharina, vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung. Ich freue mich sehr, dass euch das Curry so gut geschmeckt hat. Die Variante mit Pilzen klingt auch richtig lecker! Liebe Grüße, Steffi
Lars
5. Feb. 2024 um 14:20 Uhr
Muss man das Rindfleisch rausnehmen ?
Was ist den , wenn man das Rindfleisch zusammen mit dem Gemüse reintut ?
Dann sollte das doch ungefähr gleichzeitig gar sein oder ?
Danke und Grüße
Lars
Das könntest du tatsächlich probieren, Lars. Lass es dir schmecken!
Claudia
12. Dez. 2022 um 14:53 Uhr
Sehr lecker, werde ich öfter kochen
Das freut mich riesig!!!
Hansdieter
20. März 2015 um 10:12 Uhr
Ich mag asiatisches immer wieder. Auch bei mir sammeln sich oft Gemüsereste im 0-Grad-Fach des Kühlschrankes an. Da muss dann immer mal wieder der Wok her. So auch gestern. Statt Hühnchen habe ich es mit Schweinefilet, in dünne Scheiben geschnitten, genommen. Statt Kokosmilch mit 150 ml Brühe und ca 80 ml Mie-Djo (Reiswein) plus etwas Soja-Sauce und Fischsauce. Abgeschmeckt mit 1 EL roter Currypaste. Dazu gab es dann 100 g Sprossen mit Mi-Nudeln angebraten.
LG Hansdieter
Hansdieter
3. März 2015 um 10:22 Uhr
Das ist ein Rezept nach meinem Geschmack.
Ich mache es auch immer genauso. Da ich ein Kühlschrank mit einer „Coolfresh-Zone“, also um die 0Grad, habe hält sich das Gemüse und Fleisch etc besonders lange. So habe ich auch viele Reste an Gemüse im dort zu liegen, da ich mein Gemüse generell frisch kaufe. Die Reste kommen dann in den WOK und die Curry-Paste (aus dem Asia-Laden) ist dann oft dabei. Mit Rindfleisch habe ich es noch nicht gemacht. Ich nehme aber viel Schweinefilet oder auch Hühnchenbrüste aus der Bio-Haltung (viel mit Mais gefüttert)
Bonjour Alsace
2. März 2015 um 19:50 Uhr
Deine Fotos sind mal wieder mundwässernd und traumhaft gelungen. Und das Rezept merke ich mir mal vor, denn ich liebe Currys (heisst das so im Plural?).