Seit ich beim Thai-Restaurant unseres Vertrauens letztens mein erstes grünes Curry gegessen habe und direkt begeistert war, wollte ich das unbedingt mal nach kochen. Natürlich in einer alltagstauglichen aber genauso leckeren Version. Gesagt, getan – hier kommt mein einfaches grünes Thai Curry mit Kokosmilch und Hähnchen, das du ohne ausgefallene Zutaten zuhause nachkochen kannst!
Inhaltsverzeichnis

Grünes Thai Curry
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- 500 g Hähnchenbrustfilet
- 200 g Zucchini
- 150 g Aubergine - wenn du sie bekommst: japanische Auberginen
- 150 g Zuckerschoten
- 1 EL Kokosöl - oder Rapsöl
- 2 EL grüne Currypaste
- 800 ml Kokosmilch
- 1 EL Limettensaft
- 1 TL Fischsauce oder Salz - nach Geschmack
Zubereitung
- Hähnchen klein schneiden. Zucchini und Aubergine in Scheiben schneiden. Zuckerschoten halbieren.500 g Hähnchenbrustfilet, 200 g Zucchini, 150 g Aubergine

- Öl in einem Wok oder in einer großen Pfanne erhitzen und die grüne Currypaste 2 Minuten rösten. Kokosmilch zugeben und aufkochen.1 EL Kokosöl, 2 EL grüne Currypaste, 800 ml Kokosmilch
- Hähnchen zugeben und 3 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Zucchini und Auberginen zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
- Zuckerschoten, Limettensaft und Fischsauce zugeben und das Curry nochmal 2 Minuten köcheln lassen.150 g Zuckerschoten, 1 EL Limettensaft, 1 TL Fischsauce oder Salz

Steffis Tipps
Nährwerte pro Portion (ca.)
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.
So holst du das volle Aroma aus der Currypaste raus
Egal, ob grünes, gelbes oder rotes Thai Curry, der wichtigste Schritt passiert für mich ganz am Anfang: die Currypaste in Öl anrösten. Ich mache das bei all meinen Currys so – und der Unterschied ist riesig. Denn dieser Schritt sorgt dafür, dass ein Curry mit Kokosmilch nicht flach, sondern richtig tief und rund schmeckt.
- Die grüne Currypaste entfaltet ihr volles Aroma erst im heißen Öl.
- Beim Rösten lösen sich die ätherischen Öle aus Chili, Zitronengras und Gewürzen.
- Nach etwa 2 Minuten duftet die Paste intensiv – genau dann ist sie perfekt.
Ganz wichtig: Ich röste die Currypaste für meine Currys immer bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren an. Das solltest du auch so machen, denn wird sie zu heiß, wird sie schnell bitter.


So bleibt Hähnchen im grünen Curry saftig und zart
Neben Kokosmilch landet bei meinem grünen Curry auch Hähnchenbrust im Topf. Und ja, die kann schnell trocken werden – wenn man nicht weiß, worauf es ankommt. Mit meinen Tipps wird das Hähnchen garantiert saftig.
- Ich schneide das Fleisch in gleichgroße Stücke und nicht zu klein, damit alles gleichzeitig gar ist und nicht trocken wird.
- Und ich brate es nicht separat an, sondern lasse es direkt in der Kokosmilch sanft gar ziehen.
- Das Curry sollte nur leicht köcheln – niemals stark sprudelnd kochen.
- Nach etwa 10 Minuten ist das Hähnchen perfekt: zart, saftig und voller Aroma.
Gemüse clever kombinieren – für Cremigkeit und Biss
Was ich an diesem grünen Curry besonders liebe: die Mischung aus cremig und knackig. Bei meinem Rezept gilt: zuerst Aubergine und Zucchini, die Zuckerschoten ganz zum Schluss – so wird nichts matschig.
- Aubergine und Zucchini werden weich und nehmen viel Sauce auf. Sie sorgen für Fülle und machen das grüne Curry besonders sämig.
- Zuckerschoten dagegen bleiben schön knackig und bringen Frische ins Gericht.
Ich weiß, bei Zucchini und Aubergine scheiden sich oft die Geister. Wenn du nur eins von beidem magst, kannst du auch mehr von einer Gemüsesorte nehmen und die andere weglassen. Generell tausche ich Gemüsekomponenten gern mal aus, damit es allen schmeckt – das kannst du auch tun. Achte dabei immer auf die unterschiedlichen Garzeiten.


Perfekte Konsistenz im grünen Curry mit Kokosmilch – cremig, aber nicht schwer
Mein grünes Curry lebt von seiner cremigen Sauce, kann aber schnell sehr mächtig werden. Deswegen kommt hier mein Besser-Essen-Tipp: Wenn du es etwas leichter magst, ersetze einen Teil der Kokosmilch durch Wasser oder Brühe.
Besonders gut funktioniert das Verhältnis 600 ml Kokosmilch + 200 ml Wasser: Das Curry bleibt samtig, aber nicht fettig – ideal auch, wenn du es mittags essen, dich danach aber nicht müde fühlen möchtest.
Grünes Curry verfeinern, vorbereiten ohne Stress genießen
Ich liebe an diesem grünen Curry, wie unkompliziert das Rezept ist. Mit kleinen Änderungen kannst du es zu deinem Lieblingscurry machen.
- Ohne Fleisch schmeckt's auch: Naturtofu statt Hähnchen – das funktioniert super. Denn Tofu saugt sich mit der aromatischen Kokosmilch voll und passt perfekt ins grüne Thai-Curry.
- Ideal zum Vorbereiten: Wenn ich unter der Woche viele Termine habe, koche ich das Curry bereits am Sonntag vor und wärme es am Montag einfach auf. Im Kühlschrank hält es sich problemlos etwa 2 Tage. Am nächsten Tag schmeckt es fast noch besser, weil alles gut durchgezogen ist. Reis dazu kochen – fertig!
- Einfrieren? Ja, mit kleinem Hinweis: Auch die Aufbewahrung im Gefrierfach ist kein Problem. Nur werden Zucchini und Aubergine beim Auftauen etwas weicher – geschmacklich bleibt aber alles wunderbar.
Lust auf noch mehr Currys? Dann probier doch auch mal mein vegetarisches Kartoffelcurry oder mein cremig-mildes Massaman Curry. Die leibe ich auch beide sehr!
Rezeptsammlungen









Maren
25. Feb. 2026 um 13:01 Uhr
Gestern in deiner Story angefixt worden. Das koche ich heute nach. Klingt Bombe!
Wie schön zu lesen, liebe Maren :) lass es dir schmecken!