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Stockbrot ohne Hefe in 15 Minuten – mit Quark-Öl-Teig

Zubereitet von Steffi,
aktualisiert am 28.07.2026
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Stockbrot Teigstänge spiralförmig um Holzlöffel gewickelt und gegrillt Stockbrot Teigstänge spiralförmig um Holzlöffel gewickelt und gegrillt

Mein Stockbrot ohne Hefe ist mit Magerquark, Mehl und Olivenöl gemacht und das Beste daran: Du brauchst keine Gehzeit, du kannst direkt loslegen. Neulich bei Toms Schulzelten haben wir die Stockbrote wieder über der Glut gedreht und ich hab direkt an meine Kindheit gedacht. Und falls es regnet oder du im Winter Lust auf Stockbrot hast: Das Rezept klappt genauso gut im Backofen. Probier es aus!

Stockbrot Teigstänge spiralförmig um Holzlöffel gewickelt und gegrillt

Stockbrot ohne Hefe in 15 Minuten

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Mein Stockbrot ohne Hefe wird mit Quark-Öl-Teig gemacht und ist in 15 Minuten fertig, ganz ohne Gehzeit. Klappt am Lagerfeuer, Grill und im Backofen.
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Zubereitung 15 Minuten
Gesamtzeit 15 Minuten

Zutaten

  • 300 g Mehl - Weizenmehl Type 405
  • 150 g Magerquark
  • 6 EL Olivenöl
  • 6 EL Milch
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Zucker

Außerdem

  • 6 Holzlöffel - ca. 30 cm lang, oder Holzstöcke
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Portionen 8 Portionen

Zubereitung

  • Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. 
    300 g Mehl, 150 g Magerquark, 6 EL Olivenöl, 6 EL Milch, 1 Pck. Backpulver, 1 TL Salz, 1 Prise Zucker
    Zutaten für Stockbrot ohne Hefe in Schüsseln
  • Teig in 6 Portionen teilen. Dann jedes Teilstücke zu ca. 20 cm langen Teigsträngen formen. Teigstränge spiralförmig um die Holzlöffel wickeln.
    6 Holzlöffel
    Stockbrot Teigstänge spiralförmig um Holzlöffel gewickelt
  • Stockbrote für ca. 10 Minuten über die heiße Glut halten, bis sie goldbraun und knusprig sind, dabei regelmäßig drehen.

Nährwerte pro Portion (ca.)

Kalorien: 157kcal | Kohlenhydrate: 30g | Eiweiß: 6g | Fett: 1g
Du möchtest das Beste aus dem Rezept rausholen?
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.

Warum ich Stockbrot ohne Hefe mache

Ich verbinde Stockbrot mit Kindheit. Mit Lagerfeuern, gesammelten Ästen und dem Gefühl, den Teig selbst um den Stock zu drehen und zuzuschauen, wie er langsam goldbraun wird. Erst neulich beim Grundschul-Abschlusszelten meines Sohns Tom haben wir wieder Stockbrote über der Glut gehalten und ich hab direkt an früher gedacht.

Was ich damals nicht wusste: Stockbrot braucht keine Hefe. Mein Rezept kommt mit einem einfachen Quark-Öl-Teig aus, und das macht einen riesigen Unterschied. Kein Warten, keine Gehzeit, kein Kneten bis die Arme wehtun. Du gibst alle Zutaten in eine Schüssel, verknetest alles zu einem glatten Teig und kannst direkt loslegen.

Der Quark-Öl-Teig hat gegenüber einem klassischen Hefeteig einen klaren Vorteil: Er ist sofort bereit. Kein Vorteig, keine 60 Minuten Wartezeit, kein Abdecken und Hoffen, dass die Hefe auch wirklich arbeitet. Gerade beim Lagerfeuer oder Zelten ist das Gold wert – da will man nicht erst eine Stunde warten, bevor es losgeht. Und trotzdem wird das Stockbrot schön fluffig innen und knusprig außen. Das klappt wirklich.

Das Beste daran: Mein Rezept funktioniert auch im Backofen. Falls es regnet, du im Winter Lust auf Stockbrot hast oder einfach keinen Grill zur Hand hast: kein Problem. Weiter unten erkläre ich dir genau, wie das geht.

Stockbrot Teigstänge spiralförmig um Holzlöffel gewickelt und gegrillt

Diese Zutaten stecken in meinem Stockbrot-Teig ohne Hefe

Für 8 Stockbrote brauchst du:

  • 300 g Weizenmehl Type 405 – das Standardmehl, das du sowieso zuhause hast
  • 150 g Magerquark – der macht den Teig saftig und gibt ihm Struktur, ganz ohne Hefe
  • 6 EL Olivenöl – für Geschmack und eine schöne Konsistenz
  • 6 EL Milch – damit der Teig geschmeidig wird
  • 1 Päckchen Backpulver – das übernimmt die Arbeit der Hefe und sorgt für etwas Lockerheit
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Zucker

Außerdem brauchst du 6 Holzlöffel (ca. 30 cm lang) oder Holzstöcke – die wickelst du später mit dem Teig ein.

Alle Zutaten bekommst du im normalen Supermarkt, nichts Besonderes. Und der Magerquark ist hier wirklich der Schlüssel: Er macht den Teig weich und formbar, ohne dass du Hefe oder eine lange Ruhezeit brauchst. Ich mag das sehr – einfach alles rein, kurz kneten, fertig.

So gelingt der Teig und das Wickeln wirklich – meine Schritt-für-Schritt-Tipps

Das Rezept ist wirklich unkompliziert, aber ein paar Handgriffe machen den Unterschied zwischen Stockbrot, das runterrutscht, und Stockbrot, das perfekt sitzt.

So geht’s:

  1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte nicht kleben – falls er zu klebrig ist, einfach noch etwas Mehl dazugeben.
  2. Den Teig in 8 Portionen teilen und jedes Stück zu einem ca. 20 cm langen Strang formen.
  3. Den Teigstrang spiralförmig um den Holzlöffel oder Stock wickeln. Dabei an beiden Enden gut andrücken, damit der Teig beim Grillen nicht verrutscht. Optional: Damit alles noch besser abgeht, kannst du die Stöcke vorher noch mit Alufolie umwickeln.
  4. Die Stockbrote für ca. 10 Minuten über die heiße Glut halten – nicht direkt in die Flammen, sondern über die Glut. Regelmäßig drehen, damit sie gleichmäßig goldbraun werden.

Falls du Holzstöcke aus dem Wald verwendest: Frische, grüne Äste sind am besten geeignet, weil sie nicht so schnell verbrennen. Harzige Hölzer wie Kiefer oder Fichte lieber meiden.

Mein Tipp

Nicht zu ungeduldig sein. Wer das Stockbrot zu nah an die Flammen hält, bekommt außen schwarz und innen roh. Lieber etwas mehr Abstand halten und dafür gleichmäßig drehen – dann wird es außen knusprig und innen schön fluffig.

Stockbrot im Backofen – so klappt es auch ohne Lagerfeuer

Ganz ehrlich: Ich hab das Stockbrot im Backofen genauso gern wie am Lagerfeuer. Denn so kann ich es das ganze Jahr machen, auch wenn draußen Schmuddelwetter ist oder wir einfach keinen Grill zur Hand haben.

So geht’s im Backofen:

  • Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen
  • Stockbrote auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Holzlöffel ragen dabei über den Rand
  • Ca. 15 Minuten backen, bis die Stockbrote goldbraun sind
Mein Tipp

Die Holzlöffel vorher kurz wässern, damit sie im Ofen nicht zu dunkel werden. Und zwischendurch einmal wenden, damit das Stockbrot von allen Seiten gleichmäßig bräunt.

Das Ergebnis ist ein bisschen anders als am Lagerfeuer – etwas gleichmäßiger, etwas weniger rauchig – aber genauso lecker. Und für Kinder, die das Drehen am Stock noch üben wollen, ist der Backofen auch eine tolle Möglichkeit, das Wickeln zuhause auszuprobieren.

Übrigens: Wenn du Lust auf mehr Ideen fürs Grillen hast, schau mal bei meinen Hähnchen-Spießen vom Grill oder dem gegrillten Zucchini-Rezept vorbei – beides passt wunderbar zu einem Lagefeuerabend.

Füllungen und Variationen – was ich gerne in den Teig mische

Das Grundrezept ist schon super lecker. Aber mit ein paar Extras wird das das Stockbrot noch besonderer. Ich experimentiere da gerne, und hier sind meine liebsten Varianten:

Herzhafte Füllungen (in den Teig einarbeiten oder einwickeln):

  • Paprikastücke + Gouda – einfach kleine Stücke in den Teigstrang einwickeln, bevor du ihn um den Stock drehst
  • Oliven + getrocknete Tomaten – fein hacken und unter den Teig kneten
  • Kräuter und Gewürze – direkt in den Teig: Knoblauchpulver, Paprikagewürz, Oregano, Basilikum oder Pfeffer machen das Stockbrot würzig und aromatisch
  • Schokotropfen – als süße Variante

Mein Tipp für Füllungen: Nicht zu viel auf einmal. Lieber eine Kombination wählen und die Stücke klein schneiden, damit der Teig noch gut formbar bleibt.

Zum Dippen passt wunderbar:

Noch Fragen?

Warum wird Stockbrot ohne Hefe trotzdem fluffig?

Das Backpulver übernimmt hier die Arbeit der Hefe. Es sorgt dafür, dass der Teig beim Backen oder Grillen aufgeht und innen locker wird. Durch den Magerquark bleibt das Stockbrot außerdem schön saftig – das Ergebnis ist ein leicht fluffiges, knuspriges Brot, ganz ohne Wartezeit.

Kann ich statt Magerquark auch anderen Quark verwenden?

Ja, das geht. Du kannst auch normalen Quark (20 % Fett) verwenden – der Teig wird dann etwas weicher und ein bisschen reichhaltiger. Mit Magerquark bleibt der Teig etwas fester und lässt sich gut formen, deshalb bevorzuge ich ihn für dieses Rezept.

Wie lange hält sich der Stockbrot-Teig im Kühlschrank?

Gut abgedeckt hält sich der rohe Teig ca. 1 Tag im Kühlschrank. Länger würde ich ihn nicht aufbewahren, weil das Backpulver mit der Zeit an Wirkung verliert und das Stockbrot dann nicht mehr so schön aufgeht.

Welche Stöcke eignen sich für Stockbrot?

Am besten frische, grüne Äste ohne Harz – zum Beispiel von Haselnuss, Buche oder Weide. Harzige Hölzer wie Kiefer oder Fichte lieber meiden. Alternativ funktionieren Holzlöffel (ca. 30 cm lang) aus der Küche genauso gut – die sind sogar praktischer, weil sie einen Griff haben.

Kann ich Stockbrot auch auf dem Grill machen?

Ja, das klappt prima. Einfach die Stockbrote über die indirekte Hitze des Grills halten und regelmäßig drehen, bis sie goldbraun sind. Genauso wie am Lagerfeuer – ca. 10 Minuten, je nach Hitze.

Viel Spaß mit dem Rezept!

Deine Steffi

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5 (2 Bewertungen) (1 Bewertung ohne Kommentar)

Kommentare (2)

Ruth
26. Juli 2026 um 16:55 Uhr

Wunderbare Idee! Wird ausprobiert

Steffi

Das freut mich sehr :) Lass es dir schmecken!

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Zutaten
Zutaten
  • 300 g Mehl Weizenmehl Type 405
  • 150 g Magerquark
  • 6 EL Olivenöl
  • 6 EL Milch
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Zucker

Außerdem

  • 6 Holzlöffel ca. 30 cm lang, oder Holzstöcke
Schritt 1/3
300 g Mehl150 g Magerquark6 EL Olivenöl6 EL Milch1 Pck. Backpulver1 TL Salz1 Prise Zucker

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. 

Zutaten für Stockbrot ohne Hefe in Schüsseln
Schritt 2/3
6 Holzlöffel

Teig in 6 Portionen teilen. Dann jedes Teilstücke zu ca. 20 cm langen Teigsträngen formen. Teigstränge spiralförmig um die Holzlöffel wickeln.

Stockbrot Teigstänge spiralförmig um Holzlöffel gewickelt
Schritt 3/3

Stockbrote für ca. 10 Minuten über die heiße Glut halten, bis sie goldbraun und knusprig sind, dabei regelmäßig drehen.

Guten Appetit

Danke, dass du mit uns gekocht hast. Wenn es dir geschmeckt hat, dann teile das Rezept doch mit Freunden, deiner Familie und allen, die leckeres Essen lieben.

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Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!

Deine Steffi

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