Mein allerbestes Mitbringsel aus unserem Italienurlaub: Das Rezept für Parmigiana di Melanzana. Die überbackenen Auberginen in Tomatensauce liebt die ganze Familie. Deswegen gibt’s Aubergine Parmigiana seit dem Urlaub auch bei uns zu Hause – ob als mediterrane Vorspeise oder Hauptgericht. Zum Glück weiß ich ja jetzt, wie einfach sich Melanzane alle Parmigiana nach Originalrezept zubereiten lässt. Und das zeige ich dir heute.

Parmigiana di Melanzana wie in Italien
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- 1 kg Auberginen
- 2 EL Mehl
- 500 g Büffelmozzarella
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Olivenöl
- 1 l passierte Tomaten
- 1 EL gehacktes Basilikum
- 150 g geriebener Parmesan
- Sonnenblumenöl - zum Braten
- Salz und Pfeffer
Zubereitung
- Auberginen in 5 mm dünne Scheiben schneiden. Diese dann auf einen Teller geben und salzen. Das Salz 30 Minuten einwirken lassen, dann abtupfen. Auberginen in Mehl wenden, damit sie beim Frittieren eine leichte Kruste bekommen.1 kg Auberginen, 2 EL Mehl

- Mozzarella abtropfen lassen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.500 g Büffelmozzarella, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen

- Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch dünsten. Passierte Tomaten zugeben und die Sauce zugedeckt bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Dann mit Salz und Pfeffer würzen und Basilikum unterrühren.2 EL Olivenöl, 1 l passierte Tomaten, Salz und Pfeffer, 1 EL gehacktes Basilikum

- Reichlich Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Auberginenscheiben von jeder Seite etwa 3 Minuten goldbraun frittieren. Dann auf Küchenpapier abtropfen lassen.Sonnenblumenöl

- Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Den Boden einer Auflaufform mit etwas Tomatensauce bedecken und mit einer Schicht Auberginen belegen. Mozzarella, Parmesan und eine weitere Schicht Tomatensauce damübergeben. Diesen Vorgang wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die letzte Schicht besteht aus Tomatensauce, Mozzarella und Parmesan.150 g geriebener Parmesan

- Parmigiana di Melanzana 40 Minuten im Ofen backen.
Steffis Tipps
Nährwerte pro Portion (ca.)
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.
Meine 5 Tipps, wie Parmigiana di Melanzana so gut schmeckt wie in Italien
Ich liebe italienische Rezepte für ihre einfache Zubereitung und die tollen Aromen. Scheinbar geht es dir und den anderen Lesern ähnlich – denn ihr habt fleißig geklickt und bei Instagram abgestimmt. Also habe ich den Klassiker Melanzane alle Parmigiana für euch nachgekocht. Aus einfachen Zutaten wie Auberginen, Tomatensauce und Käse wird ein unfassbar leckerer Auflauf, der dich umhaut. Damit’s am Ende aber auch so gut wird wie in Italien und so lecker schmeckt wie das Originalrezept, halte ich mich bei der Zubereitung immer an meine 5 Learnings:
- Auberginen in 5 mm dünne Scheiben schneiden. Dadurch garen sie schneller, nehmen weniger Öl auf und lassen sich in mehreren Schichten in die Auflaufform stapeln.
- Auberginen salzen und 30 Minuten ziehen lassen. Dadurch bekommen sie eine weiche, zarte Konsistenz.
- Die Sauce mit passierten Tomaten statt mit frischen Strauchtomaten zubereiten. Warum? Deutsche Tomaten schmecken meist wässrig oder weniger intensiv. Die passierten Tomaten hingegen wurden vollreif geerntet und stecken voller Aroma. Deswegen nutze ich Dosentomaten auch gerne für meine einfache Tomatensauce.
- Doppelt Käse verwenden. Und zwar Büffelmozzarella für Cremigkeit und Parmesan für eine herzhafte Kruste. Wer möchte, der kann einen Teil des Parmesans durch Pecorino ersetzen, so wird’s noch würziger.



Warum muss man die Aubergine für Parmigiana vorher salzen?
Tatsächlich würde ich dir empfehlen, die Auberginenscheiben für deine Parmigiana vorab zu salzen und diese 30 Minuten ziehen zu lassen. Den Tipp wende ich auch bei Rezepten wie Pasta alla Norma oder gegrillter Aubergine an. Denn er bringt mehrere Vorteile mit sich:
- Das Salz entzieht der Aubergine Wasser, sodass der italienische Gemüseauflauf schön aromatisch statt wässrig gelingt.
- Durch das Salzen wird das Fruchtfleisch weicher und zarter.
- Die Auberginen nehmen weniger Fett auf, was besonders super für das spätere Braten oder Frittieren ist.
- Die Aubergine schmeckt milder, weil Bitterstoffe über das austretende Wasser mit ausgeschwemmt werden.


Frittieren oder braten? Mein Favorit für Melanzane alle Parmigiana nach Originalrezept
Ich liebe den herzhaften Geschmack von Parmigiana di Melanzana. Wenn ich den Auflauf also zu Hause selber mache, dann entscheide ich mich für das Frittieren der Auberginenscheiben. Diese Zubereitungsweise ist ganz typisch für den italienischen Klassiker, weil er sich auf Geschmack und Konsistenz auswirkt. Das Gemüse schmeckt dadurch besonders intensiv, wird schön zart sowie goldbraun und knusprig. Und so gehst du vor:
- Reichlich Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Auberginenscheiben sollen darin schwimmen können.
- Das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen, sodass es ca. 170 °C hat. Als Orientierung für dich: Bei meinem Herd nutze ich dafür Stufe 7 von 9.
- Auberginenscheiben erst ins Öl geben, wenn es wirklich heiß ist. Dafür mache ich den Stäbchen-Test: Einfach ein Holzstäbchen ins heiße Öl tauchen. Steigen daran Bläschen auf, hat das Öl die richtige Temperatur.
- Auberginen portionsweise 3 Minuten pro Seite frittieren. Wichtig hier: Nicht zu viele Scheiben auf einmal ins Öl geben. Sonst kühlt es ab und die Scheiben saugen sich schneller voll. Sobald die Auberginen goldbraun sind, diese herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Falls du auf das Frittieren verzichten möchtest, kannst du die Auberginenscheiben auch nur in etwas Öl anbraten. Dadurch wird das Ganze etwas leichter, aber auch weniger aromatisch und saftig.
Rezeptsammlungen









Manu
12. Jan. 2026 um 09:04 Uhr
Ich liebe es
Danke!
Tamara
22. Sep. 2025 um 14:56 Uhr
etwas zeitaufwändiger, aber das gericht ist geschmacklich der absolute knaller und es lohnt sich, das nachzukochen.
Das freut mich sehr! :-)
Petra Barile
28. Aug. 2025 um 23:15 Uhr
Sehr gut
Danke!
Heide Marie
27. Aug. 2025 um 17:27 Uhr
hervorragend u. leicht zu machen!
Prima, Heide – das freut mich :) Ganz liebe Grüße, Steffi
Margareta Reich
27. Aug. 2025 um 09:59 Uhr
sehr, sehr lecker. Gerne mehr davon.
Freut mich, Margareta. Schau doch mal bei meinen Auberginen-Rezepten oder meinen italienischen Rezepten (oder unter „Was koche ich heute?“) auf dem Blog vorbei. Vielleicht findest du da noch mehr ähnliche Gerichte nach deinem Geschmack. Liebe Grüße, Steffi
Ute
26. Aug. 2025 um 09:57 Uhr
Klassiker!
Genau, Ute! Klassisch italienisch und klassisch lecker – wie im Urlaub :) Hast du sie auch schon probiert? Ganz liebe Grüße, Steffi