- Schnelle Herbst-Pasta
- Cremig & würzig
- In 25 Minuten auf dem Tisch
Ich bin die einzige in der Familie, die gerne Pilze isst. Und genau deshalb ist diese Pasta mit Pfifferlingen mein ganz persönliches Feierabendrezept. Frisch gebratene Pfifferlinge, Tagliatelle und eine cremige Sahnesauce, die mit einem Schluck Nudelwasser richtig gut wird. Das Beste: Die Pfifferling-Pasta ist in 25 Minuten fertig. Probier es aus!

Pasta mit Pfifferlingen & Sahnesauce
Zubereitung
- Nudeln nach Packungsanweisung kochen, dann abgießen und dabei eine Kelle Nudelwasser abfangen.400 g Tagliatelle
- Pfifferlinge trocken putzen und grob zerkleinern. Schalotten und Knoblauch fein hacken.500 g Pfifferlinge, 2 Schalotten, 2 Knoblauchzehen

- Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Schalotten und Knoblauch 2 Minuten dünsten. Pfifferlinge zugeben und 10 Minuten anbraten. Sahne und einen guten Schluck Nudelwasser einrühren und alles kurz aufkochen lassen.2 EL Butter, 250 g Sahne

- Soße mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Nudeln unterheben und die Pasta mit Petersilie servieren.1 EL Zitronensaft, 1 EL gehackte Petersilie, Salz und Pfeffer

Guten Appetit!
So wird’s noch leckerer:
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.
Inhaltsverzeichnis
Pfifferlinge zu Pasta – warum diese Kombi so gut funktioniert
Mein Mann, mein Sohn und ich sind alle große Pasta-Fans und lieben Nudel-Rezepte! Allerdings bin ich die Einzige in der Familie, die gerne Pilze isst. Darum mache ich mir diese Pasta mit Pfifferlingen immer, wenn ich allein zuhause oder im Studio bin.
Denn die Pfifferlinge bekommen durchs Anbraten einen leicht nussigen, herzhaft-pfeffrigen Eigengeschmack, der in Kombi mit einer cremigen Sahnesauce und Nudeln einfach unschlagbar lecker ist. Ja, klingt nach Restaurant, ist aber in unter 30 Minuten fertig. Und genau das liebe ich an diesem Rezept.


Die Nudeln: Warum ich am liebsten Tagliatelle für Pfifferling-Pasta nehme
Ich habe schon einige Nudelsorten ausprobiert, aber die breite, flache Form von Bandnudeln hält die cremige Sahnesauce viel besser als dünne Nudeln.
Hier ein kurzer Überblick, welche Pasta gut funktioniert:
- Tagliatelle – meine erste Wahl, die halten die Sauce am besten
- Pappardelle oder Fettuccine – etwas breiter bzw. schmaler, aber auch gut
- Spaghetti oder Linguine – geht auch, die Sauce läuft aber etwas mehr ab
Was ich nicht empfehlen würde: Kurze Nudeln wie Penne oder Rigatoni. Da kommt die Sauce nicht so gut durch, die Pilze gehen etwas unter und du kannst sie nicht so schön aufdrehen, was ich besonders liebe.
Nudeln immer nach Packungsanweisung kochen und eine Kelle Nudelwasser abfangen, bevor du sie abgießt. Das brauchst du danach noch für die Sauce.
Frische Pfifferlinge kaufen – worauf ich beim Einkauf achte
Pfifferlinge aus dem Glas sind weich, wässrig und haben kaum noch Eigengeschmack. Die kann ich nicht empfehlen. Frische Pfifferlinge machen bei diesem Rezept den Unterschied.
Worauf ich beim Kauf achte:
- Farbe: Kräftiges Goldgelb, keine blassen oder dunklen Stellen
- Konsistenz: Fest und trocken, nicht schleimig oder matschig
- Geruch: Angenehm pilzig, nicht muffig
- Saison nutzen: Pfifferlinge haben von Juni bis Oktober Saison – nur dann koche ich dieses Gericht.
Pfifferlinge richtig putzen: Pfifferlinge nie waschen. Wasser macht sie matschig, sie kochen, statt zu braten und verlieren Geschmack. Einfach mit einem feuchten Küchentuch oder einer weichen Bürste trocken abreiben.
Pfifferlinge richtig anbraten – der häufigste Fehler und wie ich ihn vermeide
Der Fehler, den ich selbst am Anfang gemacht hab: Alle Pfifferlinge auf einmal in die Pfanne werfen. Das Ergebnis? Sie kochen, statt zu rösten, werden weich und verlieren ihren Biss.
So mach ich es immer:
- Pfanne mit Butter heiß werden lassen – bevor die Pilze reinkommen
- Schalotten und Knoblauch zuerst – 2 Minuten andünsten, dann erst die Pfifferlinge dazu
- Pfanne nicht zu voll – wenn die Pfanne klein ist, lieber in zwei Portionen anbraten
- Nicht ständig rühren – kurz liegen lassen, damit sie Farbe bekommen
- 10 Minuten anbraten – das klingt lang, aber so entwickeln sie ihren vollen Geschmack. Bei mittlerer Hitze, damit Butter und Zwiebeln nicht verbrennen.
Eine große Pfanne macht hier wirklich den Unterschied. Je mehr Fläche, desto besser braten die Pfifferlinge.
Lust auf noch mehr gebratene Pfifferlinge? Dann probier unbedingt auch meinen Salat mit Pfifferlingen oder mein herrlich schlonziges Pilzrisotto, um die Saison auszukosten!


So wird die Sahnesauce wirklich cremig – mein Nudelwasser-Trick
Das ist mein liebster Trick für cremige Pastasauce: Einen guten Schluck Nudelwasser direkt mit in die Pfanne geben. Das stärkehaltige Salzwasser bindet die Sahnesauce, macht sie sämig, würzig und sorgt dafür, dass sie sich gleichmäßig um die Nudeln legt – ohne zu schwer zu sein.
So mach ich meine Sauce:
- Angebratene Pfifferlinge mit Sahne ablöschen
- Einen großzügigen Schluck Nudelwasser einrühren
- Alles kurz aufkochen und etwas reduzieren lassen
- Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken
- Nudeln direkt in der Pfanne unterheben
Übrigens: Die Zitrone zum Schluss ersetzt den Weißwein, der in vielen anderen Rezepten zum Einsatz kommt und macht die Sauce noch frischer. Schmeckt mir noch besser und so können auch Kinder mitessen.
Ich reibe immer noch etwas Parmesan frisch über die fertige Pasta. Wenn ich Zeit habe und es noch deftiger will, brate ich mir manchmal noch ein paar knusprige Speckwürfel als Extra-Topping.
Häufige Fragen (FAQs)
Kann ich Pfifferlinge für die Pasta auch aus dem Glas nehmen?
Ich würde es nicht empfehlen. Pfifferlinge aus dem Glas sind weich und wässrig, sie lassen sich nicht mehr richtig anbraten und haben kaum noch Eigengeschmack. Das Rezept lebt von frischen Pfifferlingen. Wenn die gerade keine Saison haben, sind frische Champignons die bessere Alternative.
Was kann ich statt Sahne in der Pfifferling-Pasta verwenden?
Frischkäse oder Schmand funktionieren auch, machen die Sauce etwas fester und säuerlicher. Eventuell etwas mehr Nudelwasser dazu, damit die Konsistenz stimmt. Nicht zu lange köcheln lassen, damit die Sauce nicht gerinnt. Pflanzensahne funktioniert ebenfalls, wenn du es laktosefrei magst. Die verhält sich sogar noch eher, wie richtige Sahne.
Kann ich für dieses Rezept auch Spaghetti statt Tagliatelle nehmen?
Ja, Spaghetti mit Pfifferlingen funktioniert. Die Sauce haftet bei Spaghetti etwas weniger gut als bei breiten Bandnudeln, aber das Ergebnis schmeckt trotzdem. Wenn du die Wahl hast, greif zu Tagliatelle – die sind für diese cremige Sauce die beste Wahl.
Wie lange halten sich Reste von Pasta mit Pfifferlingen?
Am besten frisch essen – Pasta mit Sahnesauce schmeckt direkt aus der Pfanne am besten. Reste halten sich 1-2 Tage im Kühlschrank, die Sauce zieht aber in die Pasta ein und die Pilze werden weicher. Darum beim Aufwärmen einen kleinen Schluck Wasser oder Sahne dazugeben und bei niedriger Hitze erwärmen.
Rezeptsammlungen

Anke
18. Sep. 2026 um 08:23 Uhr
Ich freu mich drauf!