- Knusprig aus der Pfanne
- In Butter gebraten
- Alle Tipps zum Putzen
Pfifferlinge zubereiten ist ganz einfach und bei uns zuhause Chefsache, weil ich die Einzige bin, die gerne Pilze mag. Zur Saison kaufe ich sie am liebsten frisch und brate sie mit Butter in der Pfanne knusprig – als Salat-Topping oder zu Pasta. Damit auch deine Pfifferlinge nicht matschig werden, hab ich dir all meine Tipps fürs Putzen und Braten im Rezept zusammengefasst.

Pfifferlinge zubereiten & knusprig braten
Zubereitung
- Pfifferlinge putzen: Erde und Sand mit einem Pinsel abreiben. Größere Pfifferlinge halbieren.500 g Pfifferlinge

- Schalotte fein würfeln, Knoblauch klein hacken.1 Schalotte, 2 Knoblauchzehen
- Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Pfifferlinge bei mittlerer bis hoher Hitze ca. 10 Minuten anbraten, bis sie Farbe bekommen.2 EL Butter

- Schalotte und Knoblauch zugeben und kurz mitbraten. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und Pfifferlinge mit Petersilie servieren.1 EL gehackte Petersilie, Salz und Pfeffer

Guten Appetit!
So wird’s noch leckerer:
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.
Inhaltsverzeichnis
Frische, gefrorene oder getrocknete Pfifferlinge zubereiten?
Pfifferlinge gibt es in drei Varianten – je nach Jahreszeit und Saison. In folgender Reihenfolge nutze ich sie in der Küche am liebsten:
- Frische Pfifferlinge sind meine erste Wahl in den Monaten Juli bis Oktober. Denn dann ist Saison, sie schmecken einfach am besten und sind günstig zu bekommen. Beim Kauf achte ich auf feste, trockene Pilze und vermeide weiche oder feuchte Pilze. Am liebsten kauf ich sie auf dem Wochenmarkt, im Supermarkt bekommst du sie dann aber auch.
- Gefrorene Pfifferlinge sind eine praktische Alternative außerhalb der Saison. Ich lasse sie vor der Zubereitung nicht lange bei Raumtemperatur stehen, sondern verarbeite sie direkt bzw. nach Packungsanleitung. Sie geben meist mehr Wasser ab als frische Pfifferlinge und werden deshalb nicht ganz so schön knusprig.
- Getrocknete Pfifferlinge sind sehr aromatisch. Ich lasse sie vor der Zubereitung 20–30 Minuten in warmem Wasser einweichen, drücke sie dann gut aus und verwende sie anschließend vor allem für Soßen, Pasta und Risotto. Denn auch sie werden nicht so knusprig, wie frische Pfifferlinge.
Für Rezepte, bei denen die Pilze im Fokus stehen, nutze ich immer frische Pfifferlinge, weil die einfach am besten schmecken. Alle anderen eher als Alternative außerhalb der Saison.


Pfifferlinge putzen – so werden sie sauber aber nicht wässrig
Meinen wichtigster Tipp zum Putzen von Pfifferlingen: Pfifferlinge möglichst trocken putzen!
Der Grund: Beim Waschen können sie Wasser aufnehmen und anschließend in der Pfanne stärker dämpfen statt zu rösten. Genau das will ich nicht.
So putze ich Pfifferlinge richtig:
- Ich bürste sie mit einem weichen Pinsel ab, um die Erde zu entfernen.
- Hartnäckige Stellen geh ich mit einem leicht feuchten Küchenpapier an.
- Größere Pfifferlinge halbiere ich noch kurz, dann sind sie fertig für die Pfanne.
Kann man Pfifferlinge mit Mehl und Wasser putzen?
Diese Putz-Methode ohne Pinsel und Bürste wurde mir schon so häufig empfohlen und diese Saison habe ich sie endlich getestet. Mein Fazit:
Ja, es klappt wirklich! Einfach etwas Wasser in die Spüle laufen lassen, einen EL Mehl und die Pilze dazu geben und alles vorsichtig mit der Hand durchmischen. Danach die Pilze nochmal kurz in einem Sieb abbrausen und gut trockentupfen.
Für mich eine praktische Alternative, wenn die Pfifferlinge stärker verschmutzt sind oder du keinen Pinsel zur Hand hast. Wichtig ist, die Pilze danach sofort gründlich trocken zu tupfen.
Pfifferlinge braten – so werden sie knusprig statt matschig
Beim Zubereiten halte ich mich ans klassische Rezept aus der Pfanne. Meiner Erfahrung nach gibt es 4 Dinge, auf die es beim Braten von frischen Pfifferlingen ankommt:
- Butter statt Olivenöl: Ich persönlich schwöre auf die Kombination von Pfifferlingen und Butter. Die Butter gibt so viel mehr Röstaroma als Olivenöl. Probier es mal aus!
- Bei mittlerer bis hoher Hitze braten: Pfanne und Fett sollten heiß sein, bevor die Pfifferlinge hineinkommen. So können sie rösten, statt im eigenen Saft zu schmoren.
- Nicht zu viele Pfifferlinge auf einmal: Das ist mein wichtigster Tipp für knusprige Pfifferlinge. Liegen die Pilze zu dicht, kühlt die Pfanne ab und sie geben ihren Saft ab. Dann dämpfen sie, statt schön zu rösten. Lieber in einer großen Pfanne in zwei Portionen braten.
- Zwiebel, Knoblauch und Salz erst zum Schluss: Ich gebe Schalotte und Knoblauch erst dazu, wenn die Pfifferlinge schon schön gebräunt sind. Vor allem der Knoblauch verbrennt sonst schnell und wird bitter. Auch salzen erst zum Schluss, damit die Pilze kein Wasser ziehen und nicht gummiartig werden.
Wenn du es gerne deftig magst, kannst du zusammen mit Zwiebeln und Knoblauch auch noch gewürfelten Speck mit in die Pfanne werfen – auch sehr lecker!
Und dann: die gebratenen Pfifferlinge sofort servieren. Frisch aus der Pfanne sind sie am allerbesten.
Wie lange müssen Pfifferlinge braten?
Pfifferlinge brauchen in der Pfanne etwa 10 Minuten. Ich brate sie zuerst in Butter an, bis die austretende Flüssigkeit weitgehend verdampft ist und die Pilze schön gebräunt sind. Je nach Menge und Größe kann das unterschiedlich lange dauern.


Wozu passen Pfifferlinge? Meine liebsten Kombis
Gebratene Pfifferlinge schmecken mir so gut, ich könnte sie pur aus der Pfanne essen. Sie schmecken aber auch zu allem super, was schnell gemacht ist: Zu Rührei, als Stulle auf geröstetem Brot oder klassisch zu Kartoffeln mit Schnitzel.
Meine 3 Pfifferling-Favoriten:
- Zu Nudeln: Als Pfifferling-Pasta mit cremiger Sauce und Parmesan.
- Im Salat: Am liebsten als Topping auf meinem Salat mit Pfifferlingen und Heidelbeeren.
- Im Risotto: Mit frischen Pfifferlingen schmeckt mein schlotziges Pilzrisotto einfach am allerbesten.
Pfifferlinge mit Sahne und Soße zubereiten – so mache ich’s
Wenn ich aus gebratenen Pfifferlingen eine Soße kochen möchte, dann geb ich zum Schluss einfach einen Schuss Sahne mit in die Pfanne. Alles kurz einkochen lassen, bis die Soße cremig ist. Mit Salz, Pfeffer und frischer Petersilie oder Thymian abschmecken. Zu Pasta und Spätzle herrlich cremig und lecker!
Genauso gut, wenn es gerade keine Pfifferlinge gibt: Meine Champignon-Rahmsauce und Jägersoße mit Champignons.
Häufige Fragen (FAQs)
Wie lange brauchen Pfifferlinge in der Pfanne?
Pfifferlinge brauchen in der Pfanne etwa 10 Minuten. Brate sie bei mittlerer bis hoher Hitze, bis die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist und die Pilze schön gebräunt sind. Je nach Größe der Pilze und Menge in der Pfanne kann es etwas länger dauern.
Muss man Pfifferlinge waschen?
Am besten putzt du Pfifferlinge trocken mit einem Pinsel oder einer weichen Bürste. Bei stark verschmutzten Pilzen kannst du die Mehl-Methode nutzen und sie anschließend nur kurz abbrausen. Danach unbedingt gründlich trocken tupfen, damit sie in der Pfanne schön rösten.
Kann ich Pfifferlinge roh essen?
Nein, Pfifferlinge solltest du besser nicht roh essen, sondern immer garen. Sie sind roh nur schwer verdaulich und können Bauchschmerzen und Übelkeit verursachen.
Kann man Pfifferlinge einfrieren?
Ja, Pfifferlinge lassen sich einfrieren. Ich putze sie vorher gründlich und blanchiere oder brate sie kurz an. Nach dem Abkühlen kommen sie luftdicht verpackt ins Gefrierfach. Zum Verwenden direkt gefroren weiterverarbeiten.
Wie lange sind Pfifferlinge haltbar?
Frische Pfifferlinge halten sich im Kühlschrank etwa 1–2 Tage. Dort bewahrst du sie am besten locker in einem Papierbeutel oder in ein Küchentuch eingewickelt auf. Gebratene Pfifferlinge kannst du ca. 1 Tag im Kühlschrank aufbewahren und kurz in der Pfanne erwärmen.
Rezeptsammlungen

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