Dieser Nektarinen-Kuchen vom Blech gelingt bei mir wirklich jedes Mal. Ich hab den Teig mit Joghurt und Grieß gemacht, und genau das macht ihn so saftig. Mit reifen Nektarinen und Heidelbeeren obendrauf ist er mein liebster Sommerkuchen für die ganze Familie. Hier bekommst du mein Rezept.

Nektarinen-Kuchen vom Blech mit Joghurt
Zubereitung
- Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Nektarinen waschen und in dünne Streifen schneiden, Heidelbeeren waschen.6 Nektarinen , 125 g Heidelbeeren
- Butter, Joghurt, Eier, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel verrühren.100 g Butter, 500 g Joghurt, 4 Eier, 80 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker
- In einer zweiten Schüssel Mehl, Grieß und Backpulver mischen, dann unter die Joghurt-Ei-Masse rühren.200 g Mehl, 200 g Grieß, 1 Pck. Backpulver
- Ein Backblech (ca. 40 x 30 cm) mit Backpapier auslegen. Den Teig gleichmäßig darauf verteilen und mit Nektarinen und Heidelbeeren belegen. 25 Minuten backen.
Guten Appetit!
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.
Warum reife Nektarinen bei diesem Kuchen wirklich den Unterschied machen
Ganz ehrlich: Bei diesem Kuchen gibt es eine Zutat, bei der ich keine Kompromisse mache – und das sind die Nektarinen. Unreife Früchte schmeckt man im fertigen Kuchen deutlich. Sie bleiben fest, säuerlich und geben dem Teig nicht das, was er braucht. Reife, aromatische Nektarinen dagegen werden beim Backen weich, geben Saft ab und machen den Kuchen von innen noch saftiger.
Mein Tipp beim Einkaufen: Nektarinen sollten auf leichten Druck leicht nachgeben und gut riechen. Wenn sie noch steinhart sind, ein bis zwei Tage bei Zimmertemperatur nachreifen lassen – das macht einen spürbaren Unterschied.
Und die Heidelbeeren? Die kommen einfach so drauf, frisch gewaschen. Wer sie aus dem Garten hat, ist klar im Vorteil.
Grieß im Kuchenteig – mein Trick für einen supersaftigen Blechkuchen
Das ist der Punkt, bei dem mich die meisten erst skeptisch anschauen: Grieß im Kuchenteig? Klingt ungewöhnlich, macht aber genau das, was man sich von einem guten Blechkuchen wünscht. Der Grieß nimmt die Feuchtigkeit aus dem Joghurt und den Früchten auf und gibt dem Kuchen eine tolle, leicht körnige Struktur – saftig, aber nicht matschig.
Zusammen mit dem Joghurt im Teig ergibt das eine Kombination, die ich so schnell nicht mehr hergebe. Der Joghurt sorgt für die Saftigkeit, der Grieß für die Struktur. Beides zusammen macht diesen Kuchen so gelingsicher.
Noch ein Tipp von mir: Trockene und nasse Zutaten erst separat mischen, dann zusammenführen. Also Mehl, Grieß und Backpulver in einer Schüssel, Butter, Joghurt, Eier, Zucker und Vanillezucker in einer anderen – und dann erst alles zusammenrühren. Das verhindert Klümpchen und sorgt für einen gleichmäßigen Teig.

Nektarinen oder Pfirsiche – was ich empfehle und womit du variieren kannst
Nektarinen sind meine erste Wahl für diesen Kuchen – aber wenn du gerade keine bekommst oder die Saison schon vorbei ist: Pfirsiche funktionieren genauso gut. Der Geschmack ist ähnlich, die Konsistenz beim Backen auch. Ich hab hier auch einen Blechkuchen mit Pfirsichen gemacht und war genauso begeistert.
Was ich noch ausprobieren will: Johannisbeeren aus dem Garten statt Heidelbeeren. Ich vermute, die Säure passt wunderbar zum süßen Teig. Himbeeren wären eine weitere Option – die funktionieren bei Erdbeerkuchen vom Blech auch hervorragend und würden hier sicher genauso gut passen.
Wer es etwas süßer mag: einfach 20 g mehr Zucker in den Teig geben. Das Rezept verzeiht kleine Anpassungen.
Wie lange hält der Kuchen – und was ich mit Resten mache
Abgedeckt bei Zimmertemperatur hält der Kuchen zwei bis drei Tage – und bleibt dabei schön saftig. Das liegt am Joghurt im Teig, der die Feuchtigkeit hält. Ich stell ihn einfach mit einem Küchentuch oder einer Abdeckhaube ab, fertig.
Wer Reste einfrieren möchte: Das klappt gut. Einfach in Stücke schneiden, einzeln einwickeln und einfrieren. Zum Auftauen bei Zimmertemperatur stehen lassen – dann schmeckt er fast wie frisch gebacken.

Häufige Fragen (FAQs)
Kann ich den Nektarinen-Kuchen auch einfrieren?
Ja, das klappt prima. Den ausgekühlten Kuchen in Stücke schneiden, einzeln in Frischhaltefolie oder Gefrierbeutel packen und einfrieren. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen. Ich würd ihn innerhalb von zwei Monaten aufbrauchen.
Geht das Rezept auch ohne Heidelbeeren?
Ja, kein Problem. Die Heidelbeeren sind eine schöne Ergänzung, aber kein Muss. Du kannst sie weglassen oder durch andere Beeren ersetzen – Himbeeren oder Johannisbeeren passen gut. Auch nur Nektarinen auf dem Teig funktioniert wunderbar.
Kann ich den Joghurt durch etwas anderes ersetzen?
Ich hab das Rezept bisher immer mit normalem Joghurt gemacht – der gibt dem Teig genau die richtige Saftigkeit. Saure Sahne oder Schmand sollten als Ersatz funktionieren, der Teig wird dann etwas reichhaltiger. Mageren Joghurt oder Naturjoghurt mit weniger Fettgehalt würd ich nicht empfehlen, da kann der Kuchen etwas trockener werden.
Rezeptsammlungen
Auf die Einkaufsliste
Steffi
11. Juli 2016 um 22:10 Uhr
Schmeckt super!!
Oh wie wunderbar :) Danke Kerstin! Lass ihn dir schmecken!
Anna :)
6. Juli 2016 um 11:35 Uhr
Super schnell gemacht und echt lecker :) ich habe Himbeeren und Pfirsiche genommen <3
Ich würde nur vielleicht das nächste Mal den Teig ein kleines bisschen süßer machen.
Die Variante klingt aber auch richtig lecker! Danke Anna :)
Sarah
20. Aug. 2020 um 14:09 Uhr
Hallo,
kann man den Kuchen nach dem Backen auch einfrieren?
Bloody
24. Juni 2016 um 23:58 Uhr
Hallöchen,
neben Erdbeeren gehören Nektarinen und Heidelbeeren zu meinem Lieblingsobst. Daher hast du bei deinem Rezept natürlich genau meinen Geschmack getroffen. Das muss ich definitiv mal nachbacken. ;-)
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Bloody