Kürbis einfrieren: Roh und gekocht, mit und ohne Schale

Kürbis einfrieren ist die Lösung, wenn du das saisonale Gemüse das ganze Jahr über genießen möchtest. Ob roh oder gekocht, mit Schale oder ohne: wir verraten dir, wie du Kürbis in wenigen Schritten einfrierst.

Gefrorene Kürbisstücke, -spalten und -mus in Gefrierbeuteln und Dosen
Bild: qwartm / stock.adobe.com


Kann man Kürbis einfrieren?

Die wichtigste Info zu Beginn: Ja, du kannst Kürbis einfrieren. Und zwar jede Kürbissorte. Egal, ob Hokkaido, Butternut- oder Spaghettikürbis, mit der Aufbewahrung im Gefrierschrank machst du das Saisongemüse haltbar und kannst es auch über die Wintermonate hinaus zubereiten. Bei uns zuhause wird Kürbis in 3 Varianten eingefroren.

Kürbis einfrieren: 3 Möglichkeiten

Als saisonales Gemüse gibt es Hokkaido, Butternut-, Spaghetti- und Muskatkürbisse im Herbst und Winter zu kaufen. Beim Einfrieren hast du die Wahl: Kürbis in Stücken oder Streifen, als Kürbisraspel oder Kürbismus einfrieren. So geht’s!

Kürbis einfrieren in Stücken

1. Kürbis waschen und trocken tupfen. Anschließend halbieren und das Kerngehäuse entfernen.
2. Je nach Kürbissorte Schale entfernen und Kürbis in Stücke oder Streifen schneiden.
3. Kürbis in wiederverwendbare Gefrierbeutel oder verschließbare Dosen füllen und einfrieren.

Hand entnimmt Beutel mit gefrorenen Kürbisstücke aus dem Eisfach
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Wichtig zu wissen: Du hast die Möglichkeit, die Kürbisstücke vor dem Einfrieren zu garen. Frierst du gekochten Kürbis ein, ist die Konsistenz nach dem Auftauen jedoch weich bis matschig. In diesem Fall eignet er sich am besten für das Zubereiten einer cremigen Kürbissuppe mit Kokosmilch. Unser Lieblingsrezept im Herbst!

Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer in der Schüssel

Kürbisraspel einfrieren

Statt gewürfeltem Kürbis kannst du auch Kürbisraspeln einfrieren. Hierfür den Kürbis nach dem Waschen halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Anschließend mit einer Reibe grob oder fein raspeln, abfüllen und im Tiefkühlfach lagern.

Kürbismus einfrieren

1. Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
2. Kürbis waschen und trocken tupfen. Anschließend teilen, das Kerngehäuse entfernen und in grobe Stücke schneiden.
3. Kürbis auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und auf mittlerer Schiene im Ofen ca. 30 Minuten garen.
4. Anschließend auskühlen lassen und mit einem Stabmixer pürieren.
5. Kürbismus in einen Gefrierbeutel oder eine verschließbare Dose füllen und einfrieren.

Hast du Kürbismus aus Hokkaido eingefroren, kannst du daraus schnell und einfach ein cremig-süßes Kürbis-Dessert zubereiten. Hierfür die benötigte Menge Kürbismus auftauen und in unserem Rezept für ein Kürbis-Dessert mit Quark und Kürbispüree verwenden.

Halber Hokkaidokürbis auf dem Backblech
Kürbis-Dessert mit Quark, Ahornsirup, Kürbispüree und Nüssen im Glas

Rohen Kürbis mit Schale einfrieren

Es gibt zwei Sorten Kürbis: Die, die du vor dem Verzehr schälen musst und die, die du mit Schale zubereiten kannst. Der Hokkaido zählt mit seiner essbaren Schale zu den beliebtesten Kürbissorten. Er lässt sich roh und in Stücke geschnitten problemlos einfrieren.

Geheimtipp: Schneide deinen Hokkaido vor dem Einfrieren in Spalten. Überkommt dich die Lust auf Kürbis aus dem Ofen, Spalten einfach portionsweise auftauen, mit Olivenöl und Gewürzen vermengen und backen. Hier der direkte Weg zu unserem Rezept für Ofenkürbis mit Feta.

Einfaches Ofenkürbis-Rezept mit Feta und Rosmarin

 

Titelbild: qwartm / stock.adobe.com

Autor:in

Alisa Voltermann

Alisa ist freie Food-Redakteurin und SEO-Fachfrau. Die vegane Ökotrophologin unterstützt uns mit ihrer Erfahrung aus zahl­reichen Food-Redaktionen und schreibt über alles, was mit frischen Lebensmitteln und gesunder Ernährung zu tun hat.

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