Currybutter mache ich schon lange selbst – aber seit ich Datteln dazugebe, ist sie zu unserer Gewürzbutter Nummer 1 geworden! Aus 3 Zutaten wird in nur 5 Minuten eine herzhaft-süße Butter fürs Grillbuffet oder den nächsten Brunch. Mit meinen Tipps bekommt deine Currybutter nicht nur den besten Geschmack, sondern auch ihre unschlagbar cremige Konsistenz.
Inhaltsverzeichnis

Currybutter mit Datteln
Ich freue mich über deine Bewertung. Einfach hier auf die Sterne klicken.Zutaten
- 100 g Datteln - weich
- 250 g Butter - Zimmertemperatur
- 1 EL Currypulver
- Salz
- 1 TL Honig - optional
Zubereitung
- Datteln sehr fein hacken.100 g Datteln

- Weiche Butter in einer Schüssel cremig schlagen. Datteln und Currypulver unterrühren. Mit Salz und optional mit Honig abschmecken.250 g Butter, 1 EL Currypulver, 1 TL Honig, Salz

Nährwerte pro Portion (ca.)
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.
Die 3 Zutaten für mein Currybutter-Rezept – darauf kommt es an
Für meine einfache Currybutter brauche ich nur drei Zutaten. Bei allen dreien lohnt es sich, beim Kauf genau hinzuschauen, damit die Butter richtig schön aromatisch und cremig wird.
- Butter: Ich nehme immer Qualitätsbutter mit einem hohen Fettgehalt. Die ist zwar etwas teurer, hat aber diesen typischen, intensiven Buttergeschmack, den ich so liebe. Und sie lässt sich cremiger aufschlagen.
- Currypulver: Je nach Sorte können Curry-Mischungen unterschiedlich intensiv sein. Mildes Curry empfehle ich dir, wenn du es weniger scharf magst. Wer mehr Würze will, greift zu einer intensiveren Sorte – das dosiere ich dann immer etwas vorsichtiger.
- Datteln: Ich greife für dieses Rezept am liebsten zu weichen Medjool-Datteln. Die sind schon entsteint und lassen sich einfach verarbeiten. Wenn du die nicht bekommst, empfehle ich dir alternativ extra weiche „Soft-Datteln“, die sind meist sogar etwas günstiger.
Ein Teelöffel Honig macht die Butter noch runder im Geschmack, besonders wenn das Currypulver etwas intensiver ist. Am Ende mit einer großzügigen Prise Salz abschmecken, das macht die Butter so richtig schön herzhaft und balanciert die Süße der Datteln aus.


Currybutter cremig schlagen – so gelingt die perfekte Konsistenz
Das eigentliche Geheimnis meines Currybutter-Rezepts liegt in einem Schritt, den ich nie überspringe: Die Butter luftig aufschlagen! Denn nur so bekommt sie ihre unschlagbar cremige Konsistenz.
Dafür entscheidend: Die Butter muss Zimmertemperatur haben. Denn kalte Butter lässt sich nicht cremig schlagen – sie bleibt klumpig und nimmt die anderen Zutaten nicht gleichmäßig auf. Ich nehme die Butter deshalb mindestens 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.
Zwei weitere Dinge, die ich noch beachte:
- Datteln sehr fein hacken: Je feiner die Datteln gehackt sind, desto gleichmäßiger verteilen sie sich in der Butter. Für eine noch feinere Textur kannst du sie auch kurz pürieren wie bei meinem Dattel-Curry-Dip mit Frischkäse.
- Zutaten erst nach dem Aufschlagen einrühren: Damit die Butter ihre cremige Konsistenz bekommt und auch behält.
Dazu serviere ich meine Dattel-Currybutter am liebsten
Meine Currybutter mit Datteln kommt bei uns in letzter Zeit wirklich oft zum Einsatz. Darum habe ich auch gleich mehrere Ideen, wie du sie lecker zum Kochen nutzen und servieren kannst.
- Im Sommer passt Currybutter zum Grillen perfekt. Neben Kräuterbutter ist sie unsere liebste Grillbutter zu Fleisch und Gemüse vom Rost. Einer der besten Dips zum Grillen für die ganze Familie.
- Am liebsten esse ich sie zu Hähnchenbrust – vom Grill, aus dem Ofen oder zu Hähnchenspießen aus der Heißluftfritteuse, auf denen die würzige Butter schmilzt – ein Traum!
- Einfach auf ein frisches Baguette oder Ciabatta streichen – beim Brunch oder am Abendbrotstisch.
- Auch lecker: Als alternative Füllung für selbstgemachtes Kräuterbaguette – dann als „Currybaguette“.
- Wir geben gerne einen Löffel Currybutter übers Ofengemüse. Mit der süßlich-würzigen Note schmeckt es plötzlich sogar meinen Jungs.
- Einen Löffel Currybutter unter gekochten Reis rühren – fertig ist ein Blitz-Curryreis. Genial als schnelle Beilage oder in Kombi mit etwas Gemüse als schnelle Curry-Reispfanne zum Feierabend.


Weitere Fragen zur Currybutter
Wie lange hält Currybutter im Kühlschrank?
Meine Currybutter hält sich im Kühlschrank 4–5 Tage. Am besten in einem verschlossenen Behälter oder fest in Frischhaltefolie eingewickelt aufbewahren, damit sie keine Fremdgerüche annimmt.
Kann ich Currybutter einfrieren?
Ja, und das mache ich regelmäßig! Ich forme die fertige Butter zu einer Rolle in Frischhaltefolie oder fülle sie in Eiswürfelformen und friere sie ein. So kann ich immer einzelne Scheiben oder kleine Portionen auftauen. Im Gefrierfach hält sie sich bis zu 3 Monate.
Kann ich andere Gewürze verwenden?
Auf jeden Fall. Currybutter ist ein tolles Grundrezept, das sich flexibel abwandeln lässt. Du kannst z.B. prima Kreuzkümmel, Paprikapulver, Chiliflocken oder Ras el Hanout ergänzen. Nimm einfach die Gewürze, die du gerade zur Hand hast und die dir schmecken.
Passt Currybutter auch zu Fisch?
Ja, sehr gut sogar! Besonders zu gegrilltem oder gebratenem Lachs ist sie eine tolle Ergänzung. Fisch und Currybutter ergänzen sich super.
Rezeptsammlungen