Gebackenes Hähnchen wie beim Chinesen – außen knusprig, innen saftig, aber einfach selbst gemacht? Mit meinem Rezept aus einfachen Zutaten kein Problem! Hähnchenbrustfilet, Sojasauce und ein einfacher Backteig aus Mehl, Speisestärke und Wasser sind alles, was du brauchst. Worauf es beim Teig und Frittieren für das beste gebackene Hähnchen ankommt, erfährst du hier!
Inhaltsverzeichnis

Gebackenes Hähnchen wie beim Chinesen
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- 600 g Hähnchenbrustfilet
- 1 EL Sojasauce
- Öl - zum Frittieren
Zutaten für den Teig:
- 100 g Mehl
- 100 g Speisestärke
- 1 TL Backpulver
- 190 ml Wasser
Zubereitung
- Hähnchenbrustfilet in Streifen schneiden, in eine Schüssel geben und mit Sojasauce verrühren.600 g Hähnchenbrustfilet, 1 EL Sojasauce

- Für den Teig Mehl, Speisestärke und Backpulver in einer Schüssel mischen. Dann das eiskalte Wasser zugeben und alles zu einem glatten, leicht dickflüssigen Teig verrühren.100 g Mehl, 100 g Speisestärke, 1 TL Backpulver, 190 ml Wasser

- Öl in einem Topf erhitzen. Das Öl ist heiß genug, wenn du einen Kochlöffel hinein hältst und kleine Bläschen aufsteigen.Öl
- Die Hähnchenstücke durch den Teig ziehen, sodass sie rundum bedeckt sind.
- Hähnchen anschließend portionsweise im heißen Öl ca. 5 Minuten goldbraun und knusprig frittieren. Dann mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Steffis Tipps
Nährwerte pro Portion (ca.)
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.
Warum ich gebackenes Hähnchen wie beim Chinesen jetzt selbst mache
Wenn wir Essen gehen oder bestellen, ist gebackenes Hühnerfleisch ein absoluter Familienliebling auf der Karte. Es ist innen saftig, außen knusprig und wir alle drei bestellen es fast immer. Nun musste dringend ein Rezept zum Selbermachen her, mit dem das Hähnchen schmeckt wie bei unserem chinesischen Lieblingsimbiss.
- Damit wir es jederzeit essen können und nicht bestellen müssen!
- Damit ich genau weiß, was drinsteckt und der Geschmack dem Original in nichts nachsteht.
- Weil es einfacher ist als gedacht: Nur ein paar simple Zutaten und wenige Arbeitsschritte.
- Weil das Ausbacken auch zuhause extra schnell und gleichmäßig gelingt.
Wie einfach das geht, verrate ich dir jetzt!

Der Teig macht den Unterschied – so backst du Hähnchen außen knusprig
Richtig schön knusprig wird gebackenes Hähnchen nur im Backteig. Das Tolle: Für den brauche ich nur 4 Zutaten im richtigen Verhältnis:
- Mehl (Weizenmehl Type 405) bildet die Basis für den Backteig und gibt ihm Struktur.
- Speisestärke macht den Teig leichter und sorgt dafür, dass die Panade beim Frittieren besonders knusprig wird – mehr als Mehl alleine es könnte.
- Backpulver sorgt dafür, dass der Teig beim Frittieren aufgeht und die Panade so nicht kompakt, sondern luftig und kross wird.
- Eiskaltes Wasser. Warum das? Warmes Wasser würde das Backpulver schon in der Schüssel aktivieren und das Hähnchen so weniger knusprig werden. Mit eiskaltem Wasser passiert das erst im heißen Öl – genau im richtigen Moment. Mein Tipp: Ich gebe immer ein paar Eiswürfel ins kalte Wasser, um für ein extra knuspriges Ergebnis zu sorgen.
Wenn du die Panade extra leicht magst, gib zusätzlich ½ TL Reisessig in den Teig. Klingt ungewöhnlich, macht die Kruste aber wirklich nochmal extra luftig!
Dein gebackenes Hühnerfleisch gelingt nicht wie beim Chinesen? 4 Fehler – und wie ich sie vermeide
Bei der Zubereitung von gebackenem Hühnerfleisch gibt es nach meiner Erfahrung 4 kleine Stolpersteine. Aber keine Sorge – damit dir das Hähnchen im Backteig so zart und saftig wie beim Chinesen gelingt, kannst du sie ganz leicht vermeiden. So geht’s:
- Fehler – Teig haftet nicht: Dann ist der Teig vermutlich etwas zu dünnflüssig. Gib vorsichtig noch etwas Mehl dazu. Oder wende die marinierten Hähnchenstücke einmal kurz in Speisestärke oder Mehl, klopf die Reste ab und zieh sie erst dann durch den Teig. So haftet er auch beim Backen besser.
- Fehler – das Öl ist zu kalt: Wenn das Öl nicht heiß genug ist, saugt sich der Teig mit Fett voll und das Hähnchen wird fettig statt zart und knusprig. Ob das Öl heiß genug ist, erkennst du, indem du einen Kochlöffel hineinsteckst: Wenn kleine Bläschen aufsteigen, kannst du mit dem Frittieren loslegen.
- Fehler – zu viele Stücke auf einmal: Wenn zu viel Hähnchen gleichzeitig im Topf ist, sinkt die Öltemperatur und die Stücke haben keinen Platz. Das Hähnchen dampft und kocht dann eher, als dass es frittiert – die Panade wird weich und das Fleisch zäh. Darum lieber in zwei kleineren Portionen frittieren!
- Fehler – nicht abtropfen lassen: Nach dem Frittieren solltest du das gebackene Hähnchen unbedingt auf Küchenpapier abtropfen lassen. So kann überschüssiges, heißes Fett abtropfen, die Panade bleibt knusprig, das Fleisch gart nicht weiter und bleibt saftig.

Sauce & Beilagen: Was ich zu gebackenem Hähnchen serviere
Steht gebackenes Hähnchen auf dem Tisch, dann sind diese 2 Saucen bei mir nicht weit:
- Sweet-Chili-Sauce
- Die Sauce von meinem Hähnchen süß-sauer
Selbstgemacht schmecken die beiden Asia-Saucen natürlich am besten!
Dazu serviere ich gebratenen Reis und habe direkt eine ganze Mahlzeit. An Tagen, an denen ich es etwas leichter mag, gibt's gebackenes Hähnchen mit asiatischem Gurkensalat oder schnellem Pak Choi aus dem Airfryer – liebe ich beides sehr!
Wenn dir das noch nicht reicht, findest du noch mehr leckere Ideen in meinen asiatischen Rezepten.
Rezeptsammlungen









Elke Bürdek
29. Mai 2026 um 12:42 Uhr
Eine Frage: müssen die Hähnchen Teile im Öl schwimmen?
Danke für den Support
Liebe Grüße
Elke
Liebe Elke, die Hähnchenteile sollten sich tatsächlich frei bewegen können und leicht im Öl schwimmen. Nur so werden sie rundum schön knusprig und gleichmäßig gegart. Viel Erfolg beim Ausprobieren! Liebe Grüße, Steffi
Maria
28. Mai 2026 um 17:08 Uhr
Wow genial! Das mach ich jetzt öfters!
Freut mich!
Iris
28. Mai 2026 um 10:26 Uhr
Hallo Steffi funktioniert das Rezept auch im Airfryer? Gruß Iris
Liebe Iris, leider nicht. Der flüssige Teig ist eigentlich zum Frittieren gedacht und wird dort deutlich knuspriger. Im Airfryer kann die Panade leider verlaufen oder weniger fluffig werden. Liebe Grüße, Steffi