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Kann man Blumenkohl roh essen?

Auflauf, Suppe, Beilage – Blumenkohl ist vielfältig einsetzbar. Weitaus seltener kommt das Kohlgemüse roh auf den Teller. Schade eigentlich! Heute beantworten wir die Frage: Kann man Blumenkohl roh essen? Alles, was es bei der Zubereitung zu beachten gibt, liest du hier.

Blumenkohl roh auf Hotelier

Bild: Yevgeniya Shal/stock.adobe.com

Darf man Blumenkohl roh essen? Und wie!

Die wichtigste Info zuerst: Blumenkohl kann man bedenkenlos roh essen. Es gibt sogar einige Vorteile, ihn nicht zu kochen. Der heimische Kohl enthält viele Vitamine, zum Beispiel Vitamin C, K und E und gesundheitsfördernde Mineralien wie Kalium, Magnesium, Mangan und Phosphor. Wie bei jedem Gemüse gilt: Durch das Kochen, Backen oder starke Braten verliert Blumenkohl einige dieser wichtigen Inhaltsstoffe.

Es ist also gesund, Blumenkohl roh zu essen – auch, weil der Kohl gut bekömmlich ist. Lediglich Menschen, die unter Schilddrüsenerkrankungen und Jodmangel leiden, sollten vorsichtig sein: Roher Blumenkohl kann die Jodaufnahme in der Schilddrüse hemmen. Bei den meisten Kohlfans ruft er jedoch keine Beschwerden hervor. Im Gegenteil: Die enthaltenen Senföle sind sogar gut für die Darmflora.

Blumenkohl ist außerdem kohlenhydratarm, was ihn zu einer Wunderzutat der Low-Carb-Küche macht. Neben Rezepten, in denen er zum Beispiel als Pizzaboden oder Reisersatz dient, gibt es unzählige Ideen für die rohe Verwendung: Insbesondere knackige Salate lassen sich wunderbar mit Blumenkohl zaubern. Im Gegensatz zu Kartoffel- oder Nudelsalat ist Blumenkohlsalat eine sättigende Abwechslung und dabei kohlenhydrat- und kalorienarm. Mehr noch: Mit reichlich Ballaststoffen trägt der Kohl dazu bei, die empfohlene Tagesmenge zu sich zu nehmen, die wir so oft im Alltag nicht erreichen.

Alles über Blumenkohl: Geschmack und Farbe

Im Geschmack ist roher Blumenkohl leicht bitter und pikant, weswegen er in Salaten oder Bowls besonders gut zu süßen Komponenten wie Apfel, Rosine oder einem Honig-Dressing passt. Übrigens kannst du auch den Strunk ganz ohne Bedenken essen; dieser ist jedoch im Geschmack noch intensiver, was nicht alle mögen.

Blumenkohl ist durch seine hübschen Röschen außerdem eine tolle Ergänzung auf Rohkostplatten. Wer es noch hübscher mag, testet bunte Sorten. Die Röschen gibt es nämlich auch in orangefarben und lila, besonders formschön ist außerdem der artverwandte Romanesco.

Gesunder Blumenkohlsalat mit Feldsalat und Avocado

Blumenkohl roh essen: Tipps und Tricks

Roher Blumenkohl schmeckt frisch am besten. Heimischen Blumenkohl gibt es in Deutschland von Mai bis in den November. Doch schon im April locken die Röschen im Supermarkt – dann aus geschütztem Anbau. Ob der Kohl frisch ist, erkennst du an knackigen, grünen Blättern und daran, dass Flüssigkeit austritt, wenn du ihn zerkleinerst.

Apropos Flüssigkeit: Blumenkohl enthält sehr viel Wasser. Wer ihn geraspelt als Reisersatz oder im Salat verwenden möchte, geht daher wie folgt vor: Blumenkohl mit der Gemüsereibe raspeln oder im Mixer zerkleinern, auf ein Küchentuch legen, umschlagen und leicht andrücken, um ausgetretenes Wasser aufzunehmen.

Auf den Geschmack gekommen? Dann probiere diesen knackigen Rohkostsalat mit Blumenkohl: easy, gesund und low carb. Als Reis glänzt Blumenkohl auch in dieser bunten Bowl – im Rezept ist er zwar blanchiert, du kannst es aber auch super mit rohem Blumenkohl testen.

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