Orzo-Salat mit Zucchini, Erbsen, Feta und Zitrone ist gerade im Sommer mein liebstes Meal-Prep-Rezept. Er schmeckt lauwarm genauso gut wie kalt aus der Lunchbox – und macht dabei wirklich satt. Was ihn besonders macht: Die Zucchini kommt geröstet rein, der Knoblauch auch. Warum das den Unterschied macht und welchen Trick ich dabei nutze, verrate ich dir hier!
Inhaltsverzeichnis

Orzo-Salat mit Zucchini, Erbsen und Feta
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- 250 g Orzo
- 1 Zucchini - groß
- 2 Schalotten
- 150 g Erbsen - TK
- 4 Knoblauchzehen - ungeschält
- 150 g Feta
- 1 Zitrone - davon Abrieb & Saft
- 4 EL Olivenöl
- 1 TL Salz
- 1 TL Pfeffer
- 2 EL Thymian - gehackt
Zubereitung
- Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Zucchini längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Schalotten in Scheiben schneiden. Beides mit 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen. Dann zusammen mit den ungeschälten Knoblauchzehen auf ein Backblech geben und 25-30 Minuten rösten. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.1 Zucchini, 2 Schalotten, 4 EL Olivenöl, 1 TL Salz, 1 TL Pfeffer, 4 Knoblauchzehen

- Orzo nach Packungsanweisung zubereiten. Die Erbsen 5 Minuten vor Ende der Garzeit dazugeben. Abgießen und in eine große Schüssel geben.250 g Orzo, 150 g Erbsen
- Die gerösteten Zucchini und Schalotten zu den Orzo geben. Knoblauch aus der Schale drücken, fein hacken und zugeben.

- Feta würfeln und zusammen mit 2 EL Olivenöl, Zitronensaft, Zitronenabrieb und Thymian dazugeben und alles gut vermengen. Orzo-Salat mit Salz und Pfeffer abschmecken.1 Zitrone, 2 EL Thymian, 150 g Feta

Nährwerte pro Portion (ca.)
Rezeptvideo
Dann entdecke ab hier weitere wertvolle Tipps zum Rezept und seinen Zutaten.
Mein Knoblauch-Trick: Warum ich ihn nie mehr schäle
Mein wichtigster Tipp für diesen Salat kommt gleich zu Beginn. Seit ich den ausprobiert habe, kommt Knoblauch bei mir nicht mehr anders in den Salat.
Ich gebe die Knoblauchzehen einfach ungeschält mit auf das Backblech. Nach 25–30 Minuten im Ofen sind sie innen butterweich und mild im Geschmack – keine Schärfe, keine Bitterkeit, ganz anders als bei rohem Knoblauch.
Was ich über die Zeit herausgefunden habe: Du musst den Knoblauch wirklich die volle Zeit rösten lassen – je länger, desto milder und süßlicher wird er. Dann einfach aus der Schale drücken, fein hacken und unter den Salat heben.
Diesen Trick kannst du natürlich auch bei all meinen anderen Salatrezepten mit Knoblauch nutzen, zum Beispiel beim italienischen Spaghetti-Schichtsalat.


Warum ich die Zucchini mindestens 25 Minuten röste
Anders als bei meinem klassischen Zucchinisalat, bei dem ich die Zucchini roh verwende, röste ich die Zucchini hier so lange, bis sie an den Rändern leicht gebräunt sind. Denn erst dann schmeckt sie so richtig schön geröstet statt fad. Damit das gut klappt, mach ich es immer so:
- Schön dünn schneiden: Ich halbiere die Zucchini der Länge nach und schneide sie dann in dünne Scheiben – am besten klappt das sogar mit einem Hobel. So schmecken sie mir im Salat am besten.
- Großzügig Olivenöl: Ich spare nicht beim Olivenöl, denn das sorgt dafür, dass die Zucchini schön bräunt und nicht trocken wird.
- Wirklich warten: Ich röste die Zucchini 25–30 Minuten und wende sie nach der Hälfte der Zeit. Viele nehmen das Gemüse zu früh aus dem Ofen, dann ist es zwar weich, aber nicht geröstet. Das schmeckt man.
Wenn du keine Zucchini hast oder magst: Paprika oder Aubergine funktionieren genauso gut – hier kannst du variieren und dein Lieblingsgemüse rösten.

Orzo-Salat vorbereiten – so schmeckt er am nächsten Tag noch besser
Dieser Orzo-Zucchini-Salat ist eines meiner liebsten Meal-Prep-Rezepte im Sommer – und das gleich aus zwei Gründen: Durch die Zitrone schmeckt er trotz Pasta herrlich frisch und leicht. Und wie die meisten Nudelsalate lässt er sich super schon am Vortag zubereiten. Durchgezogen schmeckt er mir am nächsten Tag sogar noch besser.
Meine Vorbereitungs-Tipps:
- Orzo al dente kochen: Ich koche die Orzo-Nudeln immer eine Minute kürzer als auf der Packung angegeben. Denn während die kleinen Nudeln abkühlen, ziehen sie noch nach. So sind sie später optimal gegart und nicht zu weich.
- Erbsen direkt mit den Nudeln kochen: Die TK-Erbsen kommen 5 Minuten vor Ende der Garzeit mit zu den Orzo in den Topf. So spare ich einen Arbeitsschritt und die Erbsen sind perfekt gegart. Den Trick nutze ich übrigens auch immer, wenn ich meinen klassischen Nudelsalat mit TK-Erbsen mache – von meiner Oma abgeschaut!
- Komplett vorbereiten: Ich mache den Salat am Vortag fertig und bewahre ihn (in passenden Portionen zum Mitnehmen) abgedeckt im Kühlschrank auf. Dort hält er sich 2–3 Tage.
- Vor dem Servieren auffrischen: Pasta zieht schön durch, saugt dabei aber auch viel Flüssigkeit auf – das gilt auch für Orzo. Deshalb gebe ich vor dem Servieren immer noch einen Schuss Olivenöl und etwas Zitronensaft nach. So wird der Salat wieder richtig schön schlotzig.
- Lauwarm oder kalt servieren: Ich esse ihn oft als kaltes Mittagessen aus der Lunchbox. Er passt aber auch frisch gemacht als lauwarme Grillbeilage.
Noch Fragen offen?
Kann ich Orzo durch eine andere Nudelsorte ersetzen?
Klar – die italienischen Orzo geben diesem Nudelsalat zwar seinen Namen, du kannst aber auch das griechische Pendant „Kritharaki“, wie für meinen Kritharaki-Salat nehmen. Oder einfach klassische kurze Pasta wie Fusilli oder Penne – das klappt auch.
Wie lange hält sich der Orzo-Salat im Kühlschrank?
Abgedeckt und luftdicht verpackt kannst du den Nudelsalat 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Er eignet sich also super zum Vorbereiten.
Kann ich Zucchini, Feta und Thymian tauschen?
Klar – du kannst das Rezept nach eigenem Geschmack abwandeln:
- Statt Zucchini kannst du einfach Aubergine oder Paprika rösten – klappt super und passt super zu den mediterranen Aromen.
- Feta lässt sich wunderbar durch Büffelmozzarella ersetzen – cremiger, milder aber genauso lecker.
- Und wer keinen Thymian mag, nimmt einfach frische Minze – das bringt noch mehr Frische in den Salat.
Rezeptsammlungen









Michaela Hacken
27. Juli 2026 um 18:48 Uhr
Den probier ich doch glatt am WE aus. Genau mein Geschmack. Yummy!
Das freut mich sehr. Lass es dir schmecken :)
Antonia
27. Juli 2026 um 08:17 Uhr
Sieht ja super aus das neue Rezept
Lieben Dank Antonia :)